Wenn Sie als unverheiratetes Paar ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchten, sollten Sie zuvor ein paar Dinge beachten: Welche Vorkehrungen sollte ich für den Fall einer Trennung oder auch den Tod des Partners treffen, um mich abzusichern?

Viele unverheiratete Paare haben nicht im Blick, dass im Falle des Todes des Partners sie nicht erbberechtigt sind. Ein Teil oder auch die gesamte gemeinsam erworbene Immobilie kann dann an die Erben entsprechend der gesetzlichen Erbfolge fallen. Um nicht mit leeren Händen da zu stehen, ist es ratsam, einige Regelungen zu treffen.

Eintragung im Grundbuch

Nur wer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist, gilt im Rechtsverkehr als Eigentümer. Dagegen spielt es keine Rolle, wie viel Sie für die Immobilie gezahlt haben. Steht nur Ihr Partner als Eigentümer im Grundbuch, haben Sie ohne einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag keine Eigentumsrechte. Stehen Sie beide im Grundbuch, wird im Todesfall die Immobilie meist hälftig aufgeteilt. Eine Hälfte gehört Ihnen, die andere geht an die Erben.

Partnerschaftsvertrag beim Immobilienkauf

Einen Partnerschaftsvertrag abzuschließen, ist sinnvoll, wenn unterschiedliche Einzelheiten genau geregelt werden sollen. Beispielsweise kann im Vertrag dokumentiert werden, wer wie viel Eigenkapital zum Kauf der Immobilie eingebracht hat oder wer in welcher Höhe die Tilgung zahlt. Beim Partnerschaftsvertrag stehen beide anteilig als Eigentümer im Grundbuch.

Zudem sollten auch Details geregelt werden, wie beispielsweise was geschehen soll, wenn einer die Raten nicht mehr zahlen kann oder wer im Fall einer Trennung in der Immobilie bleibt. Lassen Sie sich zum Partnerschaftsvertrag von einem Rechtsexperten und für die Immobilie von einem Immobilienexperten beraten.

GbR beim Immobilienkauf

Auch die Gründung einer GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) ist beim Immobilienkauf möglich. Als Eigentümer steht dann die GbR im Grundbuch. Den Gesellschaftern gehören dann Anteile am Vermögen der Gesellschaft, also der Immobilie. Die Einzelheiten werden dann im Gesellschaftsvertrag geregelt. So werden im Gesellschaftsvertrag die Anteile beider Partner genau aufgeführt oder welche Regelungen im Fall der Trennung getroffen wurden.

Bei der Gründung einer GbR ist es Pflicht, über die geleisteten Beiträge genau Buch zu führen. Aber auch beim Partnerschaftsvertrag ist es ratsam, dies zu dokumentieren, um späterem Streit vorzubeugen.

Lassen Sie sich zum Partnerschaftsvertrag oder der Gründung einer GbR für den Immobilienkauf von einem Rechts- und einem Immobilienprofi beraten.

Sind Sie unsicher, worauf Sie als unverheiratetes Paar beim Immobilienkauf achten müssen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Kein Jahresanfang ohne geänderte Gesetze – auch in diesem Jahr müssen sich Eigentümer, Vermieter und Bauherren auf Neuerungen einstellen. Die wichtigsten Änderungen lesen Sie hier.

Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG)

Seit dem 1. Januar 2023 teilen sich Vermieter und Mieter die Kosten für den CO2-Ausstoß bei Wohngebäuden. Ist die Energiebilanz einer Immobilie sehr schlecht, tragen Vermieter 95 Prozent und Mieter 5 Prozent der Kosten. Ist die Energiebilanz sehr gut, etwa Standard EH55, tragen Mieter 100 Prozent der Kosten. Die Aufteilung der Kosten richtet sich nach dem CO2-Ausstoß pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr.

Gaspreisbremse

80 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs von Gas und Fernwärme werden zwischen dem 1. März 2023 und dem 30. April 2024 gedeckelt. Zur Ermittlung des Preisdeckels wurde der Abschlag für September 2022 zugrunde gelegt. Der Preis für Gas in diesem Zeitraum beträgt 12 Cent (brutto) pro Kilowattstunde, für Fernwärme 9,5 Cent (brutto).

Was darüber hinaus verbraucht wird, wird zu den Preisen der geltenden Lieferverträge berechnet. Bei Wohngebäuden, die zentral geheizt werden, wird der Rabatt an die Mieter auf die einzelnen Wohnungen nach den bisher verwendeten Verteilungsschlüsseln verrechnet.

Hydraulischer Abgleich gemäß Mittelfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSimiMav)

Sowohl bei Nichtwohngebäuden mit Gaszentralheizungssystemen mit einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern Heizfläche als auch bei Wohngebäuden ab zehn Wohneinheiten muss bis zum 30. September 2023 ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden. Bei weniger Wohneinheiten haben Eigentümer noch bis zum 15. September 2024 Zeit.

Besteuerung von Photovoltaikanlagen

Die Besteuerung von kleinen Photovoltaikanlagen mit einer Maximalleistung von 30 kW wird vereinfacht. Die Einnahmen aus dem Betrieb der Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien sind somit künftig steuerfrei. Das soll bereits ab dem Veranlagungszeitraum 2022 gelten.

Erhöhung des linearen AfA-Satzes

Zum 1. Januar 2023 wurde der lineare AfA-Satz zur Abschreibung von Wohngebäuden von zwei auf drei Prozent angehoben. Damit gilt er für Wohngebäude, die nach dem 1. Januar 2023 fertiggestellt werden.

Sind Sie unsicher, worauf Sie ab jetzt als Eigentümer oder Vermieter achten müssen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Alles wird teurer, auch der Traum vom Eigenheim, der für viele Normalverdiener immer weiter in die Ferne rückt. Doch wenn man ein paar Dinge bei der Finanzierung beachtet, kann der Immobilienwunsch wahr werden.

Wer wenig Geld hat und/ oder kein ausreichendes Eigenkapital, sollte sich mehrere Schritte vor der eigentlichen Darlehensanfrage genau ansehen. Das betrifft die eigene Kreditwürdigkeit und die Übersicht der eigenen finanziellen Mittel sowie das eigene Kaufvorhaben. Zum letzten Punkt lässt sich anmerken, dass Interessenten unter bestimmten Bedingungen staatliche Förderungen und attraktive Vergünstigungen von „umweltfreundlichen“ Banken erhalten können.

Aber auch Eigentümer, die bereits mehrere Jahre ein Darlehen abzahlen und demnächst eine Anschlussfinanzierung brauchen, können von Förderungen, einer genauen finanziellen Planung und Maßnahmen zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit profitieren. Für die Weiterfinanzierung ihrer Immobilie können Eigentümer zudem aus verschiedenen Anschlussfinanzierungsmodellen wählen.

Wer ein Baudarlehen benötigt, kann auch durch eine kostengünstige Bauplanung eine Immobilie finanzierbarer gestalten. Aber auch der Zustand und die Lage der Immobilie können den Preis nach unten drücken – egal, ob es sich um den Kauf einer Bestandsimmobilie oder den Hausbau handelt. Allerdings sollten bei einem sanierungsbedürftigen Objekt die möglichen Mehrkosten in der Finanzierungsanfrage berücksichtigt werden.

Was wie von den angesprochenen Aspekten die Chancen auf das Eigenheim erhöhen kann, erklären wir Ihnen im Video.

Der Eigentümer einer Immobilie muss im Grundbuch eingetragen sein. Lässt sich ein Paar scheiden, dem eine gemeinsame Immobilie gehört, kommt es darauf an, wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. Um die Folgen, die sich daraus ergeben, zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, was im Grundbuch steht und wie es aufgebaut ist.

Immer wieder kommt es vor, dass einer der Eheleute mehr von der Immobilie abzahlt als der andere, weil er mehr Vermögen in die Ehe mitgebracht oder ein höheres Einkommen hat. Im Scheidungsfall spielt das aber keine Rolle. Entscheidend ist, wer mit wie viel Anteilen im Grundbuch steht.

Das Grundbuch ist der „Ausweis“ der Immobilie. Bereits auf dem Deckblatt, der sogenannten Grundbuchaufschrift, finden sich die Angabe des Grundbuchbezirks, die Nummer des Blattes sowie häufig auch der Schließungs- und Umschreibungsvermerk. Im Bestandsverzeichnis des Grundbuchs stehen die genaue Lage und die Grundstücksbezeichnung – also Gemarkung, Flurstück, Lagebezeichnung und Größe des Grundstücks. Darüber hinaus ist das Grundbuch in drei Abteilungen unterteilt.

Abteilung I

In Abteilung I sind die Eigentumsverhältnisse des Grundstücks dokumentiert, also wer der Eigentümer des Grundstücks ist. Das können ein oder mehrere Eigentümer sein. Gibt es mehrere Eigentümer, dann steht hier auch, wer welche Anteile an der Immobilie besitzt. Bei Ehepartnern können das jeweils 50 Prozent sein. Es kommen jedoch auch Aufteilungen in zwei und ein Drittel oder andere Aufteilungen vor. Gehört drei Erben eine Immobilie, besitzt meist einer jeweils ein Drittel.

Abteilung II

In Abteilung II finden sich die sogenannten Lasten und Beschränkungen des Grundstücks. Dabei handelt es sich um eingetragene Wohn- und Nießbrauchrechte sowie Nutzungsrechte wie beispielsweise ein Wegerecht. Darüber hinaus ist hier auch das Versorgungs- und Entsorgungsleitungsrecht vermerkt. Dieses regelt, dass Strom-, Gas-, Wasser- und Abwasserleitungen durch das Grundstück führen dürfen.

Abteilung III

Hypotheken sowie Grund- und Rentenschulden werden in Abteilung III festgehalten. Hat eine Bank den Kauf der Immobilie finanziert, steht hier in der Regel eine Grundschuld. Das ist der Betrag, den die Bank zur Absicherung ihres Finanzierungskredits eintragen lässt. Wurde der Kredit abgezahlt, wird die Grundschuld gelöscht.

Vermerke, die nicht mehr gültig sind, werden entweder unterstrichen oder durchgestrichen. Diese werden durch die entsprechenden Löschungs- und Veränderungsspalten ergänzt. Da die Einträge immer lesbar bleiben müssen, werden keine Einträge entfernt.

Sind Sie unsicher, was einzelne Vermerke im Grundbuch bedeuten oder was die beste Lösung für Ihre Scheidungsimmobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Vor dem Kauf einer Immobilie muss einiges beachtet werden, damit das zukünftige Zuhause nicht zur Kostenfalle wird. Was dabei wichtig ist und worauf Sie unbedingt achten sollten, haben wir für Sie in einer Checkliste zusammengestellt.

1. Tragen Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche zusammen

Machen Sie sich zunächst klar, was Sie unbedingt haben wollen und was Sie sich zwar vorgestellt haben, was aber nicht unbedingt notwendig ist. Stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Wie viele Zimmer sollen es sein? Wie viele Bade- und Schlafzimmer sollen dabei sein?
  • Für später oder falls jetzt schon benötigt: habe ich die Barrierefreiheit eingeplant?
  • Brauche ich Schule, Kita und Ärzte? Wie weit dürfen diese maximal entfernt sein?
  • Welche Einkaufsmöglichkeiten brauche ich in der Nähe?
  • Alt oder neu, modern oder historisch: welchen Baustil bevorzuge ich?
  • Bin ich bereit zu renovieren?

2. Klären Sie die Finanzierung

Bevor Sie die Suche starten: klären Sie Ihre Finanzen. Wie hoch ist Ihr Budget? Wie hoch können die Darlehensraten sein? Bedenken Sie, dass neben den Raten auch die Lebenshaltungskosten und anfallende Kosten für Instandsetzungen und Reparaturen eingeplant werden müssen. Beachten Sie zudem, dass die Banken mittlerweile höhere Pauschalen für Lebenskosten ansetzen, wenn es um eine Finanzierung geht. Haben Sie den passenden Finanzierungspartner gefunden und eine Zusage erhalten, können Sie mit der Suche beginnen.

3. Liegen alle Unterlagen bereit?

Egal, ob vor oder bei der Besichtigung, diese Unterlagen sollten zur Vorlage beim Makler, bzw. dem Verkäufer, vollständig vorhanden sein:

  • Finanzierungszusage von der Bank
  • Wenn Sie ohne Finanzierung kaufen: Kontoauszug
  • „Nice to have“: Bewerbungsmappe mit Selbstauskunft

4. Worauf Sie bei der Besichtigung achten sollten

  • Sehen Sie Wasserflecken oder riecht es feucht? Schauen Sie genau auf Feuchtigkeitsschäden, Schimmel oder Hausschwamm
  • Elektrische Anlagen: ist alles so, wie es die DIN 18015 vorschreibt?
  • Energie: sind die Rohre von Heizung und Warmwasser gedämmt? Wie sieht es mit dem Energieverbrauch aus? Ist die Immobilie bereits nach dem Gebäudeenergiegesetz energetisch saniert?
  • Halten Sie Ausschau nach sichtbaren Schäden und fragen Sie danach

5. Der Verkaufsabschluss

Gefällt Ihnen die Immobilie und Sie bekommen die Zusage des Verkäufers, ist es Ihre Aufgabe, den Notar zu organisieren und in Absprache mit dem Käufer den Vertrag aufsetzen zu lassen. Wenn Sie Ihre Unterschriften geleistet haben und den Schlüssel in der Hand halten, übernehmen Sie als neuer Eigentümer alle Pflichten.

Sie haben vor, eine Immobilie zu kaufen und sind sich unsicher, was Sie alles beachten müssen? Fragen Sie uns! Wir beraten Sie gern und umfassend.

 

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Energiekrise, Inflation und steigende Zinsen haben in diesem Jahr ihre Spuren am deutschen Immobilienmarkt hinterlassen. Die Nachfrage nach Immobilien ist teilweise zurückgegangen. Für Immobiliensuchende wie Immobilienverkäufer ist es schwieriger geworden, zusammenzufinden. Hierfür braucht es wieder verstärkt einen Immobilienprofi, der beide Seiten zusammenbringt. Wie auch in diesem Jahr stehen wir Käufern und Verkäufern wieder mit all unserer Expertise zur Seite.

Viele Immobiliensuchende sind durch die gestiegenen Zinsen verunsichert. Sie trauen sich den Kauf einer Immobilie nicht mehr zu. Dabei ist eine Mietwohnung kaum eine Alternative. Denn die Immobiliensuchenden, die ihren Traum von den eigenen vier Wänden aufgegeben haben, sorgen wieder für einen wachsenden Druck auf den Mietmarkt. Dabei ist der Kauf einer Immobilie nach wie vor möglich, wenn man seine Strategie an die veränderten Marktbedingungen anpasst.

Bezahlbare Immobilie finden

Wir helfen Ihnen, eine passende Immobilie für Ihr Budget zu finden. Gerne beraten wir Sie bei uns im Büro. Oder Sie legen auf unserer Webseite einen Immobiliensuchauftrag an. Vielleicht haben wir schon eine passende Immobilie in unserem Bestand oder wir melden uns, wenn wir mit dem Verkauf einer Immobilie beauftragt wurden, die zu Ihrem Anforderungsprofil passt.

Hilfe bei der Finanzierung

Zusätzlich vermitteln wir Ihnen einen Finanzierungsexperten, der Sie bei der Finanzierung Ihrer Immobilie berät und mit Ihnen ermittelt, wie viel Immobilie Sie sich leisten können. Etwa 20 Prozent des Immobilienpreises plus die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer und Notar sollten Sie mit Ihrem Eigenkapital abdecken. Durch eine Streckung der Finanzierung ist es möglich, die monatliche Belastung zu senken.

Vergleichen Sie darüber hinaus Angebote verschiedener Kreditinstitute. Und gehen Sie nur optimal vorbereitet zum Termin mit Ihrer Bank wegen einer Immobilienfinanzierung. Wir beraten Sie, worauf Sie hierbei achten müssen.

Rechtssicherer Immobilienübergang

Haben wir eine passende Immobilie gefunden, unterstützen wir Sie bei der Verhandlung mit dem Verkäufer. Haben Sie sich mit dem Verkäufer geeinigt, begleiten wir den Immobilienübergang von der Vorbereitung des Kaufvertrags über den Notartermin bis zur Übergabe der Immobilie und darüber hinaus. Wir sorgen für eine reibungslose und rechtssichere Immobilientransaktion.

Haben Sie Fragen rund um den Immobilienkauf? Dann stehen wir Ihnen unverbindlich mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns oder kommen Sie in unserem Büro vorbei.

Wir bedanken uns bei Ihnen für die positive Zusammenarbeit 2022 und wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2023!

 

 

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Unter einer Scheidung leiden besonders die Kinder. Denn sie erleben nicht nur die Trennung der Eltern, sondern verlieren auch ihre gewohnte Umgebung, das gemeinsame Zuhause. Mit dem sogenannten „Nestmodell“ sollen die negativen Auswirkungen auf die Kinder verringert werden.

Das Nestmodell (englisch Bird Nesting) ist in den vergangenen Jahren für viele Paare in der Scheidung immer attraktiver geworden, auch wenn es nach wie vor seltener genutzt wird als das klassische Residenz- oder das Wechselmodell. Dabei ist eine Scheidung mit einer gemeinsamen Immobilie für viele Paare schon eine Herausforderung. Mit Kindern wird die ganze Situation noch komplexer.

In einem solchen Fall stellt sich dann nicht nur die Frage, was mit der gemeinsamen Immobilie geschehen soll. Soll sie verkauft werden oder vermietet? Möchte einer der Ex-Partner in ihr wohnen bleiben? Wie einigt man sich, wer sie erhält? Wie läuft es mit der Finanzierung? Wie vermeidet man die Zwangsversteigerung?

Hat ein Scheidungspaar Kinder, steht wohl in der Regel über allem die Frage: Was ist das Beste für die Kinder? Um es ihnen so leicht wie möglich zu machen, würden viele Eltern gern in der für die Kinder gewohnten Umgebung wohnen bleiben. Hier setzt auch das Nestmodell an.

Was das Nestmodell ist und für welche Paare es in Frage kommt, erfahren Sie in unserem Video.

Auch wenn die angehobenen Zinsen die Immobilienfinanzierung in den Augen vieler Immobiliensuchender erschwert haben, der Kauf einer Immobilie ist nach wie vor möglich. Immobiliensuchende müssen sich an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Doch wie gelingt das und wie viel Eigenkapital wird benötigt?

Viele Banken sind bei der Kreditvergabe vorsichtiger geworden – sagen Finanzierungsexperten. Bei der einen oder anderen Immobilie – vor allem in Randregionen wie beispielsweise Brandenburg – werden sie Risikoabschläge vornehmen.

Zusätzlich haben sie – laut Experten – auch die Kreditrichtlinien verschärft. So werden inzwischen andere Pauschalen für Lebenshaltungs-, Betriebs- und Heizkosten angesetzt. Waren es bei den Betriebs- und Heizkosten in den letzten Jahren 2,50 Euro pro Quadratmeter, veranschlagen Banken inzwischen bis zu vier Euro. Ebenso setzen sie inzwischen zehn bis 15 Prozent höhere Pauschalen bei den Lebenshaltungskosten an.

Wie viel Eigenkapital erwarten die Banken?

Faustregel: je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto besser sind die Konditionen. Mindestens sollten laut Finanzierungsexperten etwa 15 bis 20 Prozent des Immobilienpreises von Ihrem Eigenkapital abgedeckt sein.

Darüber hinaus müssen Sie die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer und für den Notar von Ihrem Eigenkapitalanteil zahlen, da die Banken diese Kosten nicht finanzieren. Denn für diese gibt es für die Banken keinen materiellen Gegenwert, wodurch der Kredit abgesichert wäre.

Falls eine Bank dennoch die Finanzierung dafür anbietet, werden die Zinsen in der Regel sehr hoch sein. Alternativ können Sie auch einen zusätzlichen Ratenkredit oder einen privaten Kredit von Freunden und Verwandten aufnehmen, um diese Kosten zu stemmen. Es ist in jedem Fall ratsam, vorher gründlich zu rechnen, ob Sie die monatlichen Tilgungsraten für alle Kredite bedienen können.

Beispiel

Wenn Sie beispielsweise eine Immobilie kaufen, die 300.000 Euro kostet, sollten Sie etwa 60.000 Euro – also 20 Prozent – Eigenkapital für die Immobilienfinanzierung einbringen. Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Bei 6,5 Prozent müssen Sie also zusätzlich 19.500 Euro einplanen. Die Notarkosten belaufen sich auf durchschnittlich 1,5 Prozent des Kaufpreises, also 4.500 Euro. Insgesamt müssen in diesem Beispiel also 84.000 Euro Eigenkapitalanteil eingebracht werden.

Immobilienkauf ohne Eigenkapital

Ein Immobilienkauf ohne Eigenkapital ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Wenn Sie über ein hohes Einkommen verfügen, Ihre Lebenshaltungskosten niedrig sind und die Immobilie günstig ist, kann Ihnen eine Bank auch eine 100-Prozent-Finanzierung gewähren. Der entscheidende Nachteil ist jedoch, dass die Zinsen hierfür sehr hoch sein werden. Sie müssen monatlich also eine höhere Rate bezahlen und die Abzahlung des Kredits wird länger dauern.

Lassen Sie sich also von einem Finanzierungsexperten beraten, bevor Sie sich auf die Suche nach einer Immobilie begeben.

Sind Sie unsicher, wie Sie eine bezahlbare Immobilie finden und finanzieren können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern und können Ihnen Finanzierungsexperten empfehlen.

 

 

Hinweise

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Ab dem 1. Januar 2023 müssen Mieter und Vermieter die CO2-Steuer zahlen. Bisher zahlten nur die Mieter für die Emission von Kohlendioxid. Wie die Steuer zwischen Mieter und Vermieter geteilt wird, hängt von der Immobilie ab. Für einige Eigentümer kann es teuer werden.

Seit dem 1. Januar 2021 zahlen Mieter die CO2-Steuer auf Öl und Gas. Jährlich wird der Zertifikat-Preis pro ausgestoßener Tonne CO2 angehoben. Waren es 2021 noch 25 Euro pro Tonne, waren es 2022 bereits 30 Euro. Aufgrund der gestiegenen Energiepreise wird die Anhebung 2023 ausgesetzt und Mieter und Vermieter von Wohngebäuden teilen sich die 30 Euro abhängig von der Energiebilanz der Immobilie.

Ab 2024 werden 35 Euro und ab 2025 45 Euro Zertifikat-Preis erhoben. Ab 2026 wird der Zertifikat-Preis durch Versteigerung ermittelt. Der Preis pro Tonne wird dann zwischen 55 und 65 Euro liegen. Ziel der CO2-Steuer ist, Mieter zum Energiesparen und Vermieter zur energetischen Sanierung zu animieren.

Wie wird geteilt?

Je schlechter die Energiebilanz der Wohnimmobilie, desto größer ist der Anteil an der CO2-Steuer, den Vermieter zahlen müssen. Werden beispielsweise mehr als 52 Kilogramm pro Quadratmeter pro Jahr ausgestoßen, müssen Vermieter maximal 90 Prozent der CO2-Steuer zahlen und Mieter nur 10 Prozent.

Erfüllt die Immobilie den Energiestandard EH55 und werden weniger als 12 Kilogramm pro Quadratmeter pro Jahr ausgestoßen, muss der Vermieter gar nichts mehr zahlen und der Mieter trägt mit 100 Prozent die CO2-Steuer allein.

Liegt der CO2-Ausstoß zwischen 32 und 37 Kilogramm pro Quadratmeter und Jahr, zahlen Mieter und Vermieter jeweils 50 Prozent. Mit dem Stufenmodell soll die prozentuale Kostenbeteiligung der Vermieter und Mieter am jährlichen CO2-Ausstoß des vermieteten Gebäudes pro Quadratmeter geknüpft werden. Für Nichtwohngebäude gilt zunächst eine 50:50-Regelung.

Auf welcher Stufe steht meine Immobilie?

Um herauszufinden, in welchem Bereich Ihre Immobilie liegt, müssen Sie wissen, wie hoch die CO2-Emissionen pro Quadratmeter pro Jahr sind. Dieser Wert steht im Verbrauchsausweis für Wohngebäude auf Seite 2.

Förderung energetischer Sanierung

Die energetische Sanierung wird mit Zuschüssen über Förderprogramme und die Möglichkeit der steuerlichen Abschreibung gefördert. Eine Übersicht über Fördermittel bietet das Förder.Navi von NRW.Energy4Climate – insbesondere für Nordrhein-Westfalen. Ebenso stellt auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz eine Förderdatenbank zur Verfügung.

Möchten Sie wissen, wie sich eine klimaneutrale Sanierung auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

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Bis zum Jahr 2050 soll nach EU-Vorgaben der Gebäudebestand in Europa nahezu klimaneutral sein. Das betrifft 240 Millionen Gebäude. Vor allem ältere Bauten sind nach wie vor energetisch ineffizient und für einen großen Teil der europäischen Treibhausgasemissionen verantwortlich. ESG (Environmental [Umwelt], Social [Soziales], Governance [Unternehmensführung]) soll helfen, Immobilien auf die Klimaanforderungen umzustellen. Was bedeutet das für Eigentümer?

ESG umfasst nachhaltige, soziale und unternehmerische Kriterien. Diese gelten aber nicht nur für Immobilienunternehmen, Projektentwickler und Investoren. Auch für Hausbesitzer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, kann es lohnenswert sein, einige ESG-Kriterien zu berücksichtigen. Denn eine nachhaltige Immobilie ist oft auch eine sparsame Immobilie. Soziale und auch ethische Aspekte dagegen spielen eher bei der Vermietung an Gewerbetreibende eine Rolle.

Nachhaltiger Bau und gesetzliche Pflicht zum Nachrüsten

Ressourcen wie Öl und Gas sind nicht nur nicht unendlich vorhanden, sie werden wie aktuell auch immer teurer. Über kurz oder lang gewinnen der nachhaltige Neubau und die energetische Sanierung immer mehr an Bedeutung. Schon jetzt sind Käufer von alten Bestandsimmobilien durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtet, sie energieeffizient zu sanieren und zu modernisieren.

Dabei ist es sinnvoll, sich von Energie-, Immobilien- sowie Finanzierungsexperten beraten zu lassen, was technisch und finanziell machbar sowie sinnvoll ist. Ein lokaler Qualitätsmakler hilft Ihnen, hierfür die richtigen Experten zu finden. Er kann auch einschätzen, wie sich einzelne Maßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken.

Förderungen für nachhaltige Sanierungen

Für eine energetische Sanierung können bei der BAFA oder KfW Fördermittel beantragt werden. Die Förderung ist umso höher, je niedriger der Energieverbrauch der Immobilie nach der Sanierung ist. Wichtig ist, die Fördermittel zu beantragen, bevor Sie die Handwerker beauftragen. Zusätzlich können bei der KfW-Bank auch sehr zinsgünstige Kredite aufgenommen und staatliche Tilgungszuschüsse gewährt werden.

Als Eigenheimbesitzer unternehmerisch denken

Das G für Governance, also Unternehmensführung, betrifft zwar in der Regel eher Immobilienunternehmer, Projektentwickler und Investoren. Aber auch Eigenheimbesitzern kann beim geplanten Immobilienverkauf unternehmerisches Denken hilfreich sein. Beispielsweise ist eine transparente Kommunikation mit dem potenziellen Käufer wichtig.

So kann das wissentliche Verschweigen von Mängeln später rechtliche Konsequenzen haben. Im Gegenteil kann der offene Umgang mit Mängeln dazu genutzt werden, den Angebotspreis zu rechtfertigen und den Versuchen der Kaufinteressenten, den Preis nach unten zu verhandeln, entgegenwirken. Mit der passenden Strategie lässt sich so ein marktgerechter Verkaufserlös erzielen.

Möchten Sie wissen, wie sich eine klimaneutrale Sanierung auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

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