Es gibt Situationen, in denen eine Immobilie schnell verkauft werden muss. Beispielsweise bei Jobverlust, Insolvenz oder wenn bei der Anschlussfinanzierung die Zinsen zu hoch sind. In dieser Drucksituation begehen Eigentümer oft Fehler, die zu finanziellen Einbußen führen. Deshalb ist es in einer solchen Krise ratsam, sich an einen erfahrenen Immobilienprofi zu wenden, damit die eigene Immobilie nicht Schnäppchen für andere wird.

Wenn die Zeit im Nacken sitzt, ist es für Unerfahrene oft nicht leicht, einen kühlen Kopf zu bewahren und nüchterne Entscheidungen zu treffen. Vor allem auf Immobilien trifft das zu, bei einem Markt, der sich so rapide verändert. Gerade in der aktuellen Situation mit hoher Inflation und eventuell steigenden Zinsen ist es für Laien nicht so einfach. Was ist die richtige Strategie, um die Immobilie in kurzer Zeit zu einem marktgerechten Preis zu verkaufen?

Zwangsversteigerung vermeiden

Immobilienprofis wissen, was auf dem Spiel steht, wenn in kurzer Zeit keine seriösen Kaufinteressenten gefunden werden. Dann nämlich droht die Zwangsversteigerung. Für Schnäppchenjäger ist das eine Gelegenheit, denn hierbei werden Immobilien oft unter Wert verkauft. Wenn der Erlös nicht mal zur Befriedigung der Ansprüche der Gläubiger genügt, ist das ungünstig.

Auch unter Zeitdruck wichtige Vermarktungsschritte einhalten

Die Immobilie in kurzer Zeit zu einem marktgerechten Preis zu verkaufen, gelingt am ehesten, wenn sich Immobilienexperte darum kümmert, der den lokalen Immobilienmarkt wie seine Westentasche kennt. Unerfahrene Immobilienverkäufer lassen gelegentlich wichtige Vermarktungsschritte aus, weil sie das Gefühl haben, dass diese zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Häufig tritt dann aber der gegenteilige Effekt ein und der Verkauf zieht sich in die Länge. Es melden sich kaum Interessenten. Und wenn, haben sie sehr niedrige Preisvorstellungen.

Deshalb ist eine Immobilienbewertung vom Profi unerlässlich. Sie bildet die Grundlage für die Analyse der passenden Zielgruppe sowie der Preisstrategie. Nur wer hier mit Marktkenntnis und der richtigen Strategie vorgeht, die passende Zielgruppe über die entsprechenden Kanäle erreicht und mit dem Exposé überzeugt, kann für die gewünschte Nachfrage sorgen.

Kühlen Kopf bei der Preisverhandlung bewahren

Bei der aktuell hohen Nachfrage nach Immobilien in vielen Regionen Deutschlands haben viele Eigentümer eine gute Verhandlungsposition. Doch immer wieder verspielen sie diesen Vorteil, weil sie den Wert ihrer Immobilie nicht fachlich begründen können oder den lokalen Immobilienmarkt sowie die Faktoren kennen, die diesen Wert beeinflussen.

Sich an den Profi wenden

Ein erfahrener lokaler Qualitätsmakler weiß, worauf es bei einem Notverkauf ankommt. Er kennt den Immobilienmarkt in Ihrer Region und weiß, wie der Wert Ihrer Immobilie ermittelt wird. Er kümmert sich um die Besorgung der verkaufsrelevanten Unterlagen, vermarktet Ihre Immobilie in der richtigen Zielgruppe und führt souverän die Preisverhandlung. So ist Ihre Immobilie in kurzer Zeit zu einem marktgerechten Preis verkauft.

Suchen Sie suchen Unterstützung, weil Ihre Immobilie schnell verkauft werden muss? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Pflegebedürftige, die den Alltag in den eigenen vier Wänden nicht mehr bewältigen können, haben einige Möglichkeiten Hilfe zu bekommen. Der letzte und auch manchmal der beste Weg ist der Umzug in ein Pflegeheim. Für Eigentümer und deren Angehörige stellen sich ab diesem Zeitpunkt einige Fragen. Wie finde ich eine passende Unterbringung? Und was soll aus der Immobilie werden?

Ist der Umzug ins Pflegeheim beschlossen, geht es an die Organisation des Unterfangens. Hier sollte nicht auf externe fachliche Expertise verzichtet werden. Bei der Suche nach dem passenden Heim können die Pflegekassen helfen. Wenn es um die Immobilie geht, weiß ein regionaler Makler, welche Möglichkeiten es gibt. Er kann individuelle und passende Lösungsvorschläge anbieten.

Vermieten, vererben oder doch verkaufen?

Oft soll die Immobilie im Besitz der Familie bleiben. Doch das ist nicht in jedem Fall machbar. Wer überlegt die Immobilie zu vermieten, muss sich im Klaren sein, dass auf ihn Einiges an Pflichten und Rechten zukommt. Die Mietverträge müssen rechtssicher sein und das Gebäude verwaltet sowie in Instand gehalten werden. Je nach Zustand der Immobilie muss eventuell schon im Vorfeld Geld für eine energetische Sanierung oder Modernisierung in die Hand genommen werden.

Eine weitere Lösung ist das Vererben der Immobilie. Entweder als Vorerbe oder mit Testament. Aber Achtung: Neben den testamentarischen Erbberechtigten werden später auch andere Verwandte gesetzlich ein Recht auf das Immobilienerbe haben. Oft bilden sich Erbengemeinschaften, in denen es im schlimmsten Fall zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommen kann. Auch beim Vorerbe bleibt Familienstreit meist nicht aus.

Der Immobilienverkauf ist vor allem dann eine Option, wenn keiner in der Immobilie wohnen möchte, eine Vermietung aus diversen Gründen nicht in Frage kommt oder wenn sich Angehörige eine noch zu finanzierende Immobilie nicht leisten können. Aber auch wenn Angehörige weit weg wohnen und die Eltern zu sich in die Nähe in ein benachbartes Pflegeheim holen, ist der Verkauf oft die beste Lösung. Mit einem Verkauf können zudem die Kosten für das Heim gezahlt werden. Die Entscheidung, was mit der Immobilie passiert, sollte gut durchdacht werden. Es ist daher immer gut einen regionalen Makler als Immobilienexperten mit ins Boot zu holen.

Ein gutes Pflegeheim finden

Seniorenheime haben oft nicht den besten Ruf. Überarbeitete Mitarbeiter, zu wenig Zeit für die Bewohner sowie deren schlechte Behandlung sind nur einige Gründe dafür. Daher ist die Wahl des richtigen Seniorenheims umso wichtiger. Dafür hat der Staat 2019 eine Qualitätsprüfung der Heime eingeführt, die nicht nur durch die Heime selbst erfolgt. Auch externe Fachinstanzen nehmen die Kontrolle vor. Die Ergebnisse der Qualitätsprüfung lassen sich über die Pflegekassen wie beispielsweise der AOK-Pflegeheimsuche oder der Betriebskrankenkasse finden. Aber bevor es auf die Suche geht, sollten sich Betroffene und Angehörige im Vorfeld eine Checkliste mit allen wichtigen Bedingungen, Wünschen und Bedürfnissen machen. Auch ein Besuch der potenziellen Einrichtungen ist bei der Wahl des passenden Heimes unerlässlich.

Suchen Sie eine Lösung für eine Immobilie, weil einer Ihrer Angehörigen ins Pflegeheim zieht? Kontaktieren Sie uns! Wir unterstützen Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

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Jobverlust oder finanzielle Engpässe – immer wieder kommt es vor, dass eine Immobilie in kurzer Zeit verkauft werden muss. Gelingt das nicht, droht meist eine Zwangsversteigerung. Diese sollte jedoch vermieden werden, da sie häufig zu finanziellen Einbußen führt. In solchen Notsituationen ist es ratsam, sich an einen Immobilienprofi zu wenden.

Unter Zeitdruck begehen Immobilienverkäufer häufig Fehler, weil Ihnen das nötige Know-how fehlt. Sie haben häufig nur eine vage Ahnung, wie viel ihre Immobilie wert ist. Dabei ist das von entscheidender Bedeutung. Denn ein zu hoher Angebotspreis verzögert in der Regel den Immobilienverkauf. Ein zu niedriger Angebotspreis führt zwar meist zu einem sehr schnellen Verkauf. Jedoch sind finanzielle Einbußen in Notlagen der Immobilienverkäufer besonders ärgerlich.

In diesen Situationen ist es ratsam, sich an einen Experten zu wenden. Ein lokaler Qualitätsmakler kennt die aktuelle Lage am Immobilienmarkt. Er ermittelt nicht nur den genauen Wert Ihrer Immobilie, er berät Sie auch hinsichtlich der optimalen Preisstrategie. Durch seine langjährige Erfahrung, weiß er, worauf bei einem Notverkauf zu achten ist und wie er eine Immobilie in kurzer Zeit diskret zu einem marktgerechten Preis verkauft. Oft hat er sogar schon den passenden Immobiliensuchenden in seiner Datenbank.

Sie möchten wissen, worauf Sie beim Notverkauf achten müssen und wie Sie den Immobilienverkauf zügig durchziehen? Kontaktieren Sie uns? Wir beraten Sie gern.

Jobverlust oder finanzielle Engpässe – immer wieder kommt es vor, dass eine Immobilie in kurzer Zeit verkauft werden muss. Gelingt das nicht, droht meist eine Zwangsversteigerung. Diese sollte jedoch vermieden werden, da sie häufig zu finanziellen Einbußen führt. In solchen Notsituationen ist es ratsam, sich an einen Immobilienprofi zu wenden.

Unter Zeitdruck begehen Immobilienverkäufer häufig Fehler, weil Ihnen das nötige Know-how fehlt. Sie haben häufig nur eine vage Ahnung, wie viel ihre Immobilie wert ist. Dabei ist das von entscheidender Bedeutung. Denn ein zu hoher Angebotspreis verzögert in der Regel den Immobilienverkauf. Ein zu niedriger Angebotspreis führt zwar meist zu einem sehr schnellen Verkauf. Jedoch sind finanzielle Einbußen in Notlagen der Immobilienverkäufer besonders ärgerlich.

In diesen Situationen ist es ratsam, sich an einen Experten zu wenden. Ein lokaler Qualitätsmakler kennt die aktuelle Lage am Immobilienmarkt. Er ermittelt nicht nur den genauen Wert Ihrer Immobilie, er berät Sie auch hinsichtlich der optimalen Preisstrategie. Durch seine langjährige Erfahrung, weiß er, worauf bei einem Notverkauf zu achten ist und wie er eine Immobilie in kurzer Zeit diskret zu einem marktgerechten Preis verkauft. Oft hat er sogar schon den passenden Immobiliensuchenden in seiner Datenbank.

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Wer den Verkauf seiner Immobilie plant, der muss sie inserieren. Aber wo? Hier kommt es unter anderem auf die Zielgruppe für das Verkaufsobjekt an. Die Auswahl des richtigen Kanals ist daher unerlässlich. Schließlich kann die richtige Entscheidung zum Verkaufserfolg beitragen.

Viele Immobilien werden online eingestellt. Das Inserieren in den sozialen Medien findet dabei immer größeren Anklang. Aber auch altmodische Zeitungsannoncen sind eine Möglichkeit, das Angebot zu veröffentlichen. Neben diesen Kanälen können Makler ebenfalls Immobilien auf ihre Maklerseiten einstellen und Eigentümer als Immobilienexperten beim Verkauf unterstützen. Es empfiehlt sich mehr als einen Kanal für das Inserieren zu nutzen.

Inserieren in Online-Immobilienportalen

Privatanbieter können ihre Immobilie unter anderem bei ImmobilienScout24, Wohnungsmarkt24, eBay Kleinanzeigen, immowelt und vielen anderen Portalen einstellen. Diese Online-Portale bieten einige Vorteile. Zum einen erreicht man damit sehr viele Nachfrager, zum anderen ist die Immobilie mit wenigen Klicks und Einstellungen inseriert. Der Link für das Online-Inserat kann ebenfalls in den sozialen Medien verbreitet werden. War der Verkauf erfolgreich, kann das Immobilienangebot deaktiviert werden.

Die Zielgruppe umfasst eine breite Altersgruppe, da mittlerweile auch ältere Semester online Immobilienportale durchstöbert. Wer mehrere Kanäle nutzt, steigert zudem seine Reichweite. Bei der Entscheidung, ob die Immobilie im Online-Immobilienportal inseriert werden sollte, ist auch wichtig, um welche Art von Verkauf es sich handelt. Soll der Verkauf aus privaten Gründen diskret und schnell ablaufen, ist das Immobilienportal wie auch das Teilen des Links in den sozialen Medien nicht unbedingt geeignet. Immerhin geben Verkäufer damit sehr viele Informationen von sich preis.

Nutzung der sozialen Medien

Bei der Wahl des Social-Media-Kanals kommt es auch wieder auf die Zielgruppe an. Facebook wird beispielsweise von einer breiten Altersgruppe genutzt. Viele junge Personen nutzen vermehrt Instagram. In diesen Kanälen wird kein vollständiges Exposé veröffentlicht, sondern ein kurzer Post mit Link zum Immobilienportal.

Inserieren in der regionalen Zeitung

Das Inserat wird in den Kleinanzeigenteil eingestellt. So erreicht man zwar weniger Personen als mit Instagram und Co., aber eine ältere Zielgruppe kann damit gut angesprochen werden. Eine Zeitungsannonce bietet sich zum Beispiel gut für eine barrierefreie und altersgerechte Immobilie an.

Inserieren mit Makler

Beim Inserieren kommt es nicht nur auf das „Wo“, sondern auch auf die Qualität des Inserats an. Schon kleine Details entscheiden, ob sich der Interessent weiter mit dem Angebot beschäftigt. Die Kunst liegt darin, die Immobilie bestmöglich zu präsentieren. Dabei können Eigentümer auch die Unterstützung eines kompetenten und regionalen Immobilienmaklers bekommen. Der kennt sich mit der optimalen Vermarktung und dem regionalen Immobilienmarkt aus. Zudem kann dieser die Immobilie bei einem Notverkauf diskret anbieten oder das Angebot zusätzlich auf seiner Maklerseite veröffentlichen.

Planen Sie den Verkauf Ihrer Immobilie oder haben Sie Fragen dazu? Dann kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Sie haben einen sympathischen Käufer für Ihre Immobilie gefunden und beim Notartermin alles unter Dach und Fach gebracht? Doch plötzlich platzt die Finanzierung. Kein Geld vom Käufer. Der Kaufvertrag muss rückabgewickelt werden. Und die anderen früheren Interessenten haben auch kein Interesse mehr an Ihrer Immobilie. Jetzt muss der Vermarktungsprozess nochmal von vorne beginnen. Eine Bonitätsprüfung hätte diese Situation vermeiden können.

Eine Rückabwicklung des Immobilienverkaufs und eine erneute Vermarktung einer Immobilie können mit finanziellen Einbußen einhergehen. Entdecken Immobiliensuchende eine Immobilie erneut, die eigentlich schon verkauft sein sollte, werden sie skeptisch und fragen sich, ob mit der Immobilie etwas nicht stimmt. Das kann sich negativ auf den Verkaufspreis auswirken. Profimakler führen deswegen Bonitätsprüfungen durch.

Risiko einschätzen

Vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages müssen Immobilienverkäufer wissen, ob sich der Interessent den Kaufpreis sowie die Nebenkosten leisten kann. Denn die Nebenkosten sind gesamtschuldnerische Kosten. Das heißt, Käufer und Verkäufer müssen dafür aufkommen. Zahlt der Käufer beispielsweise die Grunderwerbsteuer nicht, kann das Finanzamt den Verkäufer zur Kasse bitten. Dieser müsste dann die Grunderwerbsteuer vom Käufer fordern. Ebenso verhält es sich mit den Notarkosten.

Bonität prüfen – Auskunftei

Um die Bonität eines Käufers zu prüfen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ist die Einholung von Informationen bei einer Auskunftei wie beispielsweise der Schufa. Diese geben in der Regel nur Auskünfte bei einer Mitgliedschaft – allerdings sind die Beiträge hierfür oft hoch. Außerdem wird bei einer Auskunftserteilung gemäß § 29 Abs. 2 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) ein „berechtigtes Interesse“ gefordert. Dieses nachzuweisen, erfordert einiges an Formulierungsgeschick.

Bonität prüfen – Selbstauskunft

Eine andere Möglichkeit ist die Selbstauskunft des Käufers. So können Verkäufer mit dem Kaufinteressenten vereinbaren, dass der Interessent eine Selbstauskunft bei beispielsweise der Schufa anfordert und dem Verkäufer zukommen lässt. Verkäufer sollten dabei darauf achten, dass die Auskunft aktuell ist. Diese sollte die persönlichen Daten des Interessenten enthalten, Score-Werte, die eine Risikoeinschätzung ermöglichen sowie positive und negative Zahlungserfahrungen.

Bonität prüfen – Finanzierungszusage der Bank

Eine weitere Möglichkeit ist die Finanzierungszusage des kreditgebenden Instituts des Kaufinteressenten. Verkäufer sollten darauf achten, dass die Finanzierung gesichert ist, wenn der Kredit ausdrücklich zur Finanzierung der Immobilie bestimmt ist und die Auszahlung des Kredits nicht an zusätzliche Bedingungen geknüpft ist, die die termingerechte Zahlung verhindern könnten.

Möchten Sie sichergehen, dass Ihr Kaufinteressent zahlungsfähig ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Immobilien sind derzeit besser versteckt als Ostereier. Doch woran liegt das? Laut Experten finden aktuell nicht signifikant weniger Immobilientransaktionen statt als noch vor wenigen Jahren. Sie werden aktuell nur am öffentlichen Immobilienmarkt vorbei verkauft, an Nachbarn, Bekannte oder Kollegen. Doch wie lässt sich in einer solchen Situation noch eine Immobilie finden?

Laut Experten werden derzeit etwa 30 Prozent der Immobilien „off-market“, also abseits des Immobilienmarktes verkauft. Bei der aktuell hohen Nachfrage werden Häuser und Wohnungen bereits verkauft, bevor sie in Online-Immobilienportalen oder Zeitungen inseriert werden. Viele Immobilienverkäufer freuen sich zwar über den geringeren Vermarktungsaufwand beim Verkauf an einen Bekannten. Sie übersehen jedoch, dass sie vielleicht die Immobilie nicht zu einem marktgerechten Preis verkaufen.

Wie kann ich jetzt eine Immobilie finden?

Die wahrscheinlich aussichtsreichste Möglichkeit ist, einen Suchauftrag bei einem lokalen Profimakler anzulegen. Denn er ist permanent mit der Akquise von neuen Immobilien beschäftigt. Darüber hinaus vermitteln Makler nicht nur Immobilien, die sie gleichzeitig auch auf ihrer Webseite oder in Online-Immobilienportalen anbieten. Stattdessen haben Makler auch Immobilien in ihrer Datenbank, die sie abseits der öffentlichen Kanäle vermarkten.

Haben Sie einen Suchauftrag bei einem Makler angelegt und dieser eine zu Ihren Kriterien passende Immobilie gefunden, wird er sie darüber informieren, bevor er mit der öffentlichen Vermarktung beginnt. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, eine Immobilie zu besichtigen, von der andere noch gar nichts wissen. Wenn an der Immobilie alles für Sie passt, können Sie sich mit dem Eigentümer über den Verkauf einigen. Der Makler kann Sie hierbei beraten.

Wie sollten meine Suchkriterien aussehen?

Damit der Makler Sie über eine passende Immobilie informieren kann, muss er wissen, wonach Sie suchen. Was muss die Immobilie unbedingt erfüllen? Was würden Sie sich wünschen, ist aber kein Muss? Wo wären Sie bereit, Kompromisse einzugehen? Welche Punkte sind Ausschlusskriterien?

Für den Makler ist besonders wichtig, wie viel Sie maximal bereit sind, für eine Immobilie zu zahlen. Dazu kommen natürlich die Lage, Quadratmeter Wohnfläche, Anzahl der Zimmer, Quadratmeter des Grundstücks und so weiter. Um Ihre Chancen darüber hinaus zu verbessern, raten Profis, sich eine Finanzierungsexpertise erstellen zu lassen. Diese können Sie dem Makler mit dem Suchauftrag übermitteln. Daran kann der Makler erkennen, dass Sie ein seriöser Interessent sind und Sie zeigen Ihre ernsthafte Kaufabsicht.

Wünschen Sie sich Unterstützung bei der Immobiliensuche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern und helfen Ihnen bei der Suche nach der Traumimmobilie.

 

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Immobilien gelten nach wie vor als sichere Kapitalanlagen. Vermietete Immobilien sind für Anleger besonders interessant, da sie vom ersten Tag an Mieteinnahmen generieren und man sich nicht um die Vermarktung kümmern muss. Allerdings wirkt sich das Mietverhältnis auf den Verkaufspreis aus und die Nachfrage ist geringer als bei nicht vermieteten Immobilien. Beim Verkauf sollten Eigentümer also auf einiges achten.

  1. Kauf bricht nicht Miete

Eigentümer können ihren Mietern nicht einfach kündigen, um die Immobilie leerstehend zu verkaufen. Der Käufer der Immobilie muss das bestehende Mietverhältnis zu den gleichen Konditionen wie bisher übernehmen. Denn das Mietverhältnis ist geschützt. Allerdings kann der Käufer nach dem Kauf Eigenbedarf anmelden, wenn er selbst oder ein enger Familienangehöriger die Immobilie beziehen möchte. Vermieter können Mietern einen Mietaufhebungsvertrag vorschlagen. In der Regel nehmen Mieter diesen nur an, wenn sie dafür eine Abfindung und vielleicht zusätzlich eine Aussicht auf eine neue Wohnung erhalten. Hierfür ist es ratsam, einen lokalen Qualitätsmakler zu beauftragen, der eine passende Immobilie sucht und die Verhandlung mit dem Mieter übernimmt.

  1. Mieter frühzeitig informieren – Vorkaufsrecht des Mieters berücksichtigen

Um Streit zu vermeiden, der sich nachteilig auf den Verkauf auswirken kann, sollten Eigentümer den Mieter frühzeitig über den Verkauf informieren. Schließlich müssen auch Besichtigungstermine mit ihm vereinbart werden. Zwar haben Eigentümer ein Besichtigungsrecht, die Besuche müssen jedoch mindestens 24 Stunden vorher angekündigt werden. Es ist auf jeden Fall ratsam, dem Mieter etwas mehr Zeit einzuräumen, um die Immobilie in einem guten Zustand zu präsentieren.

Mieter haben ein Vorkaufsrecht, wenn ihre Wohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt und verkauft werden soll. Eigentümer sind spätestens dann, wenn ein Kaufvertrag aufgesetzt wird, verpflichtet, ihrem Mieter den Vertragsinhalt mitzuteilen. Der Mieter hat dann zwei Monate Zeit, sein Vorkaufsrecht wahrzunehmen. Er kann die Immobilie dann, zu den gleichen Konditionen wie im Kaufvertrag vereinbart, kaufen.

  1. Zielgruppe und Vermarktung

Es gibt Immobiliensuchende, die hoffen, nach dem Kauf Eigenbedarf anmelden zu können, um selbst in die Immobilie einzuziehen. In der Regel sind vermietete Immobilie jedoch für Kapitalanleger interessant. Diese wollen die Immobilie nicht bewohnen, sondern Rendite erzielen. Zwar setzen einige Anleger auf leerstehende Immobilien, weil sie hier Modernisierungen durchführen und bei Neuvermietung eine höhere Miete ansetzen können. Andere Anleger sehen dagegen bei vermieteten Immobilien den Vorteil, dass die Mietersuche entfällt und sie sofort Mieteinahmen haben.

Diese Voraussetzungen stellen andere Anforderungen an die Vermarktung. Das Exposé ist deutlich wichtiger. Denn Anleger erwarten darin eine Kalkulation der Rendite. Zu deren Berechnung kommt es unter anderem auf die Höhe der Mieteinnahmen im Vergleich zum Kaufpreis an, auf anstehende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie die Höhe der Miete im Vergleich zum ortsüblichen Mietspiegel. Experten empfehlen deshalb Verkäufern von vermieteten Immobilien, sich von lokalen Immobilienprofis beraten zu lassen. Diese besitzen auch die nötige Erfahrung, um das Verkaufsgespräch sicher führen zu können.

Sie suchen Unterstützung beim rechtssicheren Verkauf Ihrer vermieteten Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Erbengemeinschaften bilden sich, wenn mehrere Erben aufgrund des Verwandtschaftsgrades oder testamentarisch einen Anspruch auf einen Nachlass haben. Dabei treffen verschiedene Vorstellungen, Wünsche und Charaktere aufeinander. Das führt oft zu Streit, der hin und wieder gerichtlich ausgetragen wird. Das verzögert die Angelegenheit unnötig. Doch wie löst man eine Erbengemeinschaft am besten auf?

In einer Erbengemeinschaft kommen nicht nur nahe und entfernte Verwandte zusammen. Auch Personen, die nicht zur Familie gehören, können etwas vom Nachlass erben. Im Grunde ist es aber egal, wie viele Personen erben. Wichtig ist, dass alle Mitglieder der Erbengemeinschaft gemeinsam darüber entscheiden müssen, was mit einer geerbten Immobilie geschieht. Das setzt heraus, dass die Gemeinschaft weiß, welche Möglichkeiten sie hat.

Meist kommen nicht alle Miterben mit demselben Wissen in die Erbengemeinschaft, was die Auseinandersetzung komplizierter macht. Der eine weiß vielleicht noch nicht, was er möchte. Der andere will die Immobilie gewinnbringend verkaufen und ein weiterer ist auf die Selbstnutzung aus.

Um auf einen Wissenstand zu kommen und damit eine einheitliche Entscheidungsbasis für alle Beteiligten zu schaffen, sollten Erben sich auf einen Immobilienexperten einigen. Dieser kann zudem als neutraler Mediator zu einer gemeinsamen Lösung beitragen. Im Video erfahren Sie, was Erbengemeinschaften noch wissen sollten.

Sie sind unsicher, was die beste Lösung für Ihre Erbimmobilie ist? In unserem kurzen Video erfahren Sie, worauf Sie achten müssen.

Was muss meine Immobilie haben, damit ich auch im Alter sorgenfrei darin leben kann? Die Bedürfnisse eines 70-Jährigen unterscheiden sich schließlich deutlich von denen eines 30-Jährigen. Um sich zu vergewissern, ob Ihre Immobilie fit genug für Ihre Bedürfnisse im Alter ist, können Sie sich folgende Fragen stellen.

Bin ich mit meiner jetzigen Wohnsituation zufrieden?

    • Passt meine Immobilie zu mir? Ist sie zu groß? Ist sie zu klein? Wird das noch so sein, wenn ich Rentner oder älter bin?

Möchte ich in meiner vertrauten Umgebung wohnen bleiben?

      • Ist die Lage meiner Immobilie altersgerecht? Ist die medizinische Versorgung in der Nähe? Befinden sich Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe? Leben Familie und Freunde in der Nähe?
      • Müsste ich im Alter meine Wohnsituation verändern, weil Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Familie und Freunde zu weit weg sind? Was ist, wenn ich nicht mehr Auto fahren kann? Wie gut ist der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut?
      • Wäre eine Immobilienverrentung etwas für mich?
      • Könnte meine Immobilie geteilt werden?

Wünsche ich mir eine Veränderung?

    • Was könnte an meiner Immobilie jetzt bereits besser sein? Was könnte für‘s Alter besser sein?

Besteht vielleicht aufgrund von Einschränkungen später die Notwendigkeit, meine Wohnsituation zu verändern?

    • Lässt sich meine Immobilie barrierefrei umbauen?
    • Wie hoch sind die Kosten?

Welche alternativen Wohnformen könnte ich mir im Alter vorstellen?

    • Könnte ich im Alter in einer Wohngemeinschaft mit gleichaltrigen Mitbewohnern leben? Möchte ich im Alter alleine wohnen? Wäre ein Mehrgenerationenhaus mit einer Mischung aus alten und jungen Bewohnern etwas für mich?
    • Wünsche ich mir im Alter eine Wohnform mit mehr Versorgungssicherheit?
    • Wünsche ich mir im Alter eine Wohnform mit mehr Serviceleistungen?
    • Wünsche ich mir im Alter eine professionelle Unterstützung in meiner Wohnung?
    • Wäre betreutes Wohnen eine passende Wohnform für mich?
    • Möchte ich meinen Lebensabend in der Sonne im Ausland verbringen?

Möchte ich im Alter mehr soziale Kontakte?

    • Möchte ich alleine wohnen, aber regelmäßig andere Menschen treffen?

Welche Wohnform kann ich mir im Alter leisten?

Was passiert mit meiner Immobilie, wenn ich umziehe?

    • Vererben? Verschenken? Vermieten? Verkaufen?

Sind Sie sich unsicher, ob Ihre Immobilie altersgerecht ist? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Foto: © illustratorgold/Depositphotos.com