70 Prozent der Gen Z, also derjenigen, die zwischen 1995 und 2005 geboren wurden, wohnen zur Miete. Nur 30 Prozent dieser Generation wohnen im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage von Statista Consumer Insights unter 35.549 Befragten zwischen 18 und 64 Jahren im Zeitraum zwischen April 2022 und März 2023. Bei den anderen Altersklassen sieht es kaum anders aus.

Viele Deutsche wünschen sich, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Doch weniger als die Hälfte aller Bundesbürger konnte sich bisher diesen Traum erfüllen. Von der Altersklasse, die der Gen Z folgt, also allen zwischen 1980 und 1994 Geborenen, den sogenannten Millennials, besitzen 39 Prozent ein eigenes Zuhause, 61 Prozent wohnen zur Miete.

Von der Generation X, also jenen, die zwischen 1965 und 1970 geboren wurden, verfügen 40 Prozent über Wohneigentum, 60 Prozent dieser Gruppe bewohnt eine Mietwohnung. Und selbst die Baby Boomer, alle zwischen 1959 und 1964 Geborenen, wohnen nur zu 41 Prozent in der eigenen Immobilie und 59 Prozent in der Mietwohnung.

Durchschnittlich leben nur 38 Prozent aller Altersklassen im Wohneigentum, während 62 Prozent zur Miete wohnen. Betrachtet man diese Zahlen, verwundert es nicht, dass der Druck auf dem Mietmarkt in vielen Teilen Deutschlands, vor allem den Metropolregionen, so groß ist.

Viele, die noch vor kurzem eine Immobilie gesucht haben, sind wegen Inflation und gestiegenen Zinsen zurückhaltender geworden und haben sich teilweise wieder dem Mietmarkt zugewendet. Angesichts vielerorts steigender Mieten stellt sich jedoch die Frage, ob das wirklich die bessere Lösung ist.

Denn Immobilienexperten sagen, dass der Kauf einer Immobilie nach wie vor möglich ist, wenn man sich an die aktuelle Situation am Immobilienmarkt anpasst. Immobilienprofis und Finanzierungsexperten helfen Immobiliensuchenden, auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen bezahlbares Wohneigentum und eine passende Finanzierung zu finden.

 

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Beim Immobilienkauf bieten sich derzeit bessere Chancen, als viele Nachfrager annehmen. Das Angebot ist gestiegen und erleichtert es, eine geeignete Immobilie zu finden. Zudem sind Verkäufer in der aktuellen Marktlage eher bereit, den Preis ihrer Immobilie den Finanzierungsmöglichkeiten der Käufer anzupassen.

Inflation und gestiegene Zinsen haben viele potenzielle Immobilienkäufer verunsichert. Das führt dazu, dass sie ihr Kaufvorhaben aufschieben und sich gegebenenfalls wieder dem Mietmarkt zuwenden. Und das obwohl in verschiedenen Teilen Deutschlands – und nicht nur in den Metropolen – Mietsteigerungen beobachtet werden, da der Neubau nahezu zum Erliegen gekommen ist.

Lokale Qualitätsmakler wissen, dass Mietwohnungen also nicht unbedingt eine günstigere Alternative zum Kauf sein müssen. Hier lohnt es sich, Kauf und Miete mal genau durchzurechnen.

Tipp 1: Eigene Finanzierungsgrenzen offen kommunizieren

Da es für Immobilienverkäufer aktuell schwieriger geworden ist, einen Käufer zu finden, zeigen sie sich verhandlungsbereiter. Viele haben ihre Angebotspreise reduziert. Der Makler als erfahrener Vermittler kann Finanzierungsgrenzen kommunizieren. Die Chancen sind gestiegen, dass Verkäufer auf diese Angebote eingehen.

Tipp 2: Finanzierung

Ganz wichtig ist aktuell der Eigenkapitalanteil. Dieser sollte 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises der Immobilie ausmachen. Oft kann ein Kaufinteressent nur dann eine Immobilie finanzieren, wenn er durch Familiendarlehen oder Vorerbe über zusätzliches Eigenkapital verfügt.

Bedenken Sie dabei, dass Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklerkosten nicht mitfinanziert werden. Diese müssen also vom Eigenkapitalanteil getragen werden. Ein lokaler Qualitätsmakler vermittelt Ihnen einen unabhängigen Finanzierungsexperten, der mit Ihnen durchrechnet, wie viel Immobilie Sie sich leisten können. Er findet für Sie auch einen passenden Finanzierungsplan.

Tipp 3: Bestand oder Neubau?

Inflation sowie gestiegene Zinsen und zusätzlich der Fachkräftemangel haben auch die Baukosten erhöht. Hier sollte genau gerechnet werden, ob sich der Neubau lohnt. Aufgrund der energetischen Auflagen ist der Neubau fast immer teurer. Zwar gilt für den Kauf einer energetisch unsanierten Immobilie eine Sanierungspflicht. Dafür schlägt sich dies auch im Preis nieder, die Immobilie ist also günstiger.

Zusätzlich können staatliche Fördermittel bei KfW, BAFA oder auch verschiedenen Förderinstituten der Länder beantragt werden. Ein Profimakler kann Ihnen einen unabhängigen Energieberater vermitteln, der dies mit Ihnen durchrechnet.

Suchen Sie Unterstützung bei der Suche oder Finanzierung einer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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In der Not frisst der Teufel Fliegen, heißt es. Genauso ist es mit dem Phänomen Balkonkraftwerk: Die gestiegenen Strompreise haben dazu geführt, dass vermehrt Mini-Photovoltaikanlagen auf dem Balkon oder Garagendach installiert werden. Bis jetzt musste die Anbringung von Vermieter oder Eigentümerversammlung genehmigt werden. Die Bundesregierung plant, dies nun zu vereinfachen.

Da Photovoltaikanlagen mit großer Fläche sich ausschließlich für Immobilieneigentümer eignen, haben kompaktere Modelle hingegen eine große Abnehmerschar: Alle Wohnungseigentümer und Mieter Deutschlands – sofern sie eine Fläche dafür haben. Da diese Mini-Photovoltaik-Anlagen auf diversen Untergründen installiert werden können, sind sie für viele Leute durchaus interessant. Egal, ob auf dem Boden mittels einer speziellen Vorrichtung, auf dem Häuserdach oder an der Fassade bzw. dem Balkon der Wohnung: die Möglichkeiten der Installation sind vielfältig und variabel.

Gesetzlicher Anspruch auf die Anbringung von Balkonkraftwerken

Wer sich dafür interessiert, diese Technik bei sich zu implementieren, musste als Mieter bis jetzt das Vorhaben dringend mit dem Vermieter abklären, andernfalls drohte Ärger. Auch bei Eigentümergemeinschaften gilt es, eine Mehrheitsentscheidung für die Installation zu erwirken. Das will die Bundesregierung nun ändern. Wohnungseigentümern und Mietern soll die Anbringung eines Balkonkraftwerks erleichtert werden, indem sie einen gesetzlichen Anspruch darauf bekommen. Damit würde der Antrag auf Installation beim Vermieter oder der Eigentümerversammlung entfallen.

Weitere Punkte, die vom Wirtschaftsministerium angestrebt werden, sind sowohl die Anhebung der Leistungsgrenze von 600 auf 800 Watt als auch vereinfachte Meldepflichten für Steckersolargeräte. Bis jetzt musste man sie beim Netzbetreiber melden und im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eintragen lassen. Diese Doppelung soll nun entfallen.

Geld sparen vor Umweltbewusstsein

Übrigens: nicht nur das gestiegene Umweltbewusstsein ist Antrieb, sich eine solche Anlage zuzulegen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov wollte beinah die Hälfte der Befragten Geld sparen. Lediglich 25 Prozent gaben Umweltschutz als Triebfeder ihres Handelns an. Die Umfrage wurde von eBay Deutschland in Auftrag gegeben. Es wurden 1054 Käufer befragt.
Wie das Stammdatenregister der Bundesnetzagentur offenlegt, hat sich die Zahl dieser sogenannten Balkonkraftwerke seit Beginn des Jahres 2023 verdoppelt. Derzeit sind circa 230 000 steckerfertige Erzeugungsanlagen in Deutschland im Einsatz. Beinah die Hälfte – in genauen Zahlen knapp 137 000 – wurde 2023 erstmalig in Betrieb genommen.

Da immer mehr Käufer großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz legen, kann ein solches Balkonkraftwerk die Attraktivität Ihrer Immobilie durchaus steigern. Somit sprechen Sie potenzielle Käufer noch besser an und heben Ihre Immobilie von anderen ab.

Sie wollen wissen, ob ein Balkonkraftwerk für Sie passt und ob es den Wert Ihrer Immobilie steigert? Kontaktieren Sie uns. Wir stehen Ihnen gern als Makler Ihres Vertrauens mit Rat und Tat zur Seite.

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

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Die Frage, ob es lukrativer ist, zu kaufen oder zu mieten, spaltet seit jeher die Lager. Denn mit einem Immobilienkauf steigt langfristig die persönliche Freiheit, kurzfristig aber nimmt der subjektive Druck aufgrund der großen finanziellen Belastung zu. Obwohl sich das sogenannte Betongold auf lange Sicht auszahlt, schaffen gestiegene Zinsen und anhaltend hohe Inflation ein Gefühl der Unsicherheit, was bei vielen Immobilieninteressierten aktuell zu Kaufzurückhaltung führt.

Gemäß WirtschaftsWoche, welche eine Erhebung des Forschungsinstituts Empirica zugrunde legt, existieren noch Fleckchen in Deutschland, in denen sich aktuell der Kauf von Wohneigentum lohnt. Hierzu wurden die Miet- und Kaufpreise einer 80 m²-Wohnung verglichen und eine Kreditaufnahme in Höhe von 80 % der Gesamtkaufsumme angenommen.

Die Goldmedaille heimst unangefochten der thüringische Saale-Orla-Kreis ein. Hier spart man 5,9 %
– Zins und Zinseszins eingerechnet – beim Kauf im Vergleich zur Kaltmiete eines ähnlichen Objektes.

Die Silbermedaille geht an den Kreis Elbe-Elster in Brandenburg. Mit immerhin 5 % Ersparnis lohnt sich hier bis heute der Eigenheimerwerb. Nach circa 30 Jahren wird die Hypothek im Grundbuch gestrichen, die Immobilie ist lastenfrei und gehört nun zu 100 % dem Käufer.

Doch nicht nur der Osten glänzt in Sachen Erschwinglichkeit. Bronze bringt die Stadt Pirmasens in Rheinland-Pfalz nach Hause. Mit 2,5 % Einsparung im Vergleich zur Wohnungsmiete bei 80 m² besetzt die mittelgroße Stadt das dritte Treppchen auf dem Siegespodest.

Andererseits gibt es Gegenden, wo sich Betongold nicht lohnt. Spitzenreiter: Nordfriesland. Hier liegen – verzerrt durch die Immobilienpreise auf Sylt – die Kosten 40 % über der zu berappenden Miete. Ähnlich sieht es in Mecklenburg-Vorpommern mit Usedom aus: Die Mehrkosten gegenüber einer Anmietung belaufen sich hier auf stolze 31,5 %.

Selbst die Metropolen der Republik liegen weit abgeschlagen. Der Grund: In Berlin, Hamburg, München und Frankfurt müssen Immobilienkäufer beim Kauf 19 – 26 % tiefer in die Tasche greifen als bei der Anmietung einer Wohnung.

Dennoch scheint Hoffnung zu bestehen: Michael Voigtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) äußerte sich gegenüber der WirtschaftsWoche, dass schon Anfang 2024 die ersten Zinssenkungen – dank nachlassender Inflation – ins Haus stehen könnten. Sofern dies eintritt, steht dem Immobilienkauf in Zukunft wieder nichts mehr im Wege.

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All jene, die schon seit Langem mit dem Gedanken spielen, eine Immobilie zu erwerben, haben aktuell gute Karten. Grund: Die momentane Kaufzurückhaltung führt dazu, dass Eigentümer den Angebotspreis nach unten korrigieren müssen. Handelt es bei dem Objekt um eine unsanierte Immobilie, spielen Interessenten zudem die Vorgaben der EU in Sachen Energie in die Hände.

Immobilien im Speckgürtel von Großstädten waren – vor nicht allzu langer Zeit – heiß begehrt. Leider hat sich die Situation am Markt verändert. Die Zeiten, in denen Immobilien weggingen wie geschnitten Brot, sind längst vorbei. Dank hoher Zinsen ist die Nachfrage gesunken. Das Kriterium Lage wird zudem heute durch ein weiteres ergänzt: Die Umweltfreundlichkeit des Gebäudes. Wer hier schlecht abschneidet, hat bei Nachfrage und Verkaufspreis das Nachsehen.

Hohe Angebotspreise und niedrige Finanzierbarkeit reichen sich die Klinke in die Hand

Oft setzen Immobilienverkäufer heutzutage hohe Angebotspreise an und generieren dadurch zu wenig Nachfrage. Das angebotene Objekt wird am Markt „verbrannt“. Das bedeutet, dass Suchende den Immobilienmarkt über Monate studieren und wenn ihnen immer dasselbe Objekt offeriert wird, sind diese sich entweder der geringen Nachfrage bewusst oder es schwant ihnen gar Böses.

Energieeffizienz als Verkaufshemmnis

Unsanierte Objekte haben bei dieser Marktlage noch weniger Chancen, zeitnah und zu einem guten Preis einen Abnehmer zu finden. Wo früher die Lage das ausschlaggebende Kriterium darstellte, spielt jetzt Schadstoffarmut eine bedeutende Rolle. Heutzutage kommt es auf die Wärmedämmung des Objektes, die eingebaute Heiztechnik und das Alter sowie die Isolierfähigkeit der Fenster an.

Konsequenzen schlechter Energiewerte beim Verkauf

Immobilien älteren Baujahres haben hier meist schlechte Karten. Da in der Vergangenheit derartige Parameter nie wichtig waren, besitzen die meisten Objekte einen sogenannten Investitionsstau in Sachen Energieeffizienz. Wo gestern die Kosten des Einbaus und des Rohstoffes ausschlaggebend waren, ob die Entscheidung auf eine Öl-, Gas- oder Pelletheizung fiel, sind heutzutage ganz andere Parameter wichtig. Beim Verkauf führt dies zu wenig Nachfrage und enormen Preiseinbußen.

EU beschließt neue Gebäuderichtlinien

Das Ziel der EU ist es, alle Gebäude bis zum Jahre 2050 klimaneutral zu gestalten. Konkret bedeutet dies, dass die ältesten und somit energietechnisch schädlichsten Immobilien zuerst saniert werden müssen. Der Plan: Bis 2030 sollen alle Immobilien in Deutschland in Sachen Energie die Effizienzklasse E und drei Jahre später sogar D erreichen.

Auf dem Land drohen Immobilien ab Energieeffizienzklasse C die größten Preiseinbußen

Besonders hart treffen wird es Immobilieneigentümer fernab der Metropolen, die alte Objekte verkaufen. Denn viele Suchende wollen sich nicht zusätzlich noch Arbeit ans Bein binden. Immobilien, die erst aufwendig saniert werden müssen, fallen bei dieser Klientel direkt durchs Raster.

Sind Sie unsicher hinsichtlich Ihres Angebotspreises oder haben Sie keine passende Preisstrategie beim Verkauf zur Hand? Kontaktieren Sie uns. Wir stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Seit vergangenem Jahr haben sich die Zinsen für Immobilienkredite ungefähr vervierfacht. Da überrascht es nicht, dass viele Immobiliensuchende verunsichert sind oder die Suche sogar aufgegeben haben. Viele wenden sich wieder dem Mietmarkt zu. Dabei ist das nicht wirklich eine Alternative. Der Immobilienerwerb dagegen ist nach wie vor möglich – nicht zuletzt auch wegen eines besonderen Umstands.

Laut Finanzierungsexperten lagen die Zinsen für Immobilienkredite im Juni zwischen 3,63 und 4,06 Prozent. Für viele Immobiliensuchende hat das die Finanzierung unerschwinglich erscheinen lassen. Die Abkehr vom Kauf der eigenen vier Wände trägt zusätzlich zum Druck auf den Mietmarkt bei. Hier steigen weiterhin die Preise.

Deshalb ist es sinnvoll, durchzurechnen, ob die Miete nicht genauso hoch wie die Rate bei der Immobilienfinanzierung ist. Denn dann ist die Mietwohnung kaum eine Alternative und man kann die Kosten auch stattdessen in das Eigenheim stecken.

Weiter steigende Zinsen

Finanzierungsexperten rechnen damit, dass die Zinsen zur Immobilienfinanzierung noch weiter steigen werden. Von daher ist jetzt noch eine gute Gelegenheit, einen Kredit aufzunehmen. Vor allem auch deshalb, weil aktuell wieder Verhandlungsspielräume mit Verkäufern entstanden sind.

Sinkende Preise für Immobilien

Insgesamt sind die Preise für Immobilien inzwischen gefallen – allerdings nicht bundesweit einheitlich. Um herauszufinden, wo Immobilien jetzt bezahlbar sind, ist es sinnvoll, einen Qualitätsmakler zu fragen. Dabei sagen die Immobilienexperten auch, dass die Angebotspreise teilweise immer noch zu hoch sind. Verhandlungsspielraum bleibt also weiterhin vorhanden.

Ein Profimakler ist mit den aktuell am Markt erzielbaren Immobilienpreisen bestens vertraut, er bewertet eine Immobilie professionell und kann Verkäufern erklären, warum ihre Immobilie zu ihren Preisvorstellungen nicht verkauft werden kann. Vor allem wegen der gesunkenen Preise und dem Verhandlungsspielraum kann sich jetzt eine Immobilienfinanzierung lohnen.

Das eigene Budget prüfen

Rechnen Sie genau durch, wie viel Monatsrate Sie sich leisten können. Finanzierungsexperten empfehlen, eine lange Sollzinsbindung und eine hohe Tilgung zu wählen. Zinskosten und Restschuld können so reduziert werden. Darüber hinaus wirkt sich das positiv auf die Konditionen der Anschlussfinanzierung aus. Sie sind also schneller schuldenfrei. Wichtig ist aber auch die Höhe Ihres Eigenkapitalanteils. Dieser sollte etwa 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises der Immobilie betragen.

Fazit

Wenn Sie in diesem Jahr eine passende Immobilie finden und ihr Kaufpreis von einem Immobilienprofi als gerechtfertigt bewertet wird, kann sich eine Finanzierung definitiv lohnen.

Sie sind unsicher bei der Finanzierung einer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Die gestiegenen Zinsen haben viele Kaufinteressenten verunsichert, sie schieben den Immobilienkauf auf. Anstatt sich an eine so große Investition wie eine Immobilie zu binden, ziehen sie eine Mietwohnung vor. Aber ist das eine kluge Idee?

Die Kaufpreise für Immobilien sind gesunken. Einige Immobilienexperten betonen sogar, dass die aktuellen Angebotspreise immer noch zu hoch sind und sinken müssen. Gleichzeitig traten Kaufinteressenten von der Kaufabsicht zurück und wenden sich wieder dem Mietmarkt zu. Das erhöht dort dem Druck. Die Mieten steigen nach wie vor. Allerdings nicht bundesweit einheitlich.

Wenn die monatliche Miete so hoch ist wie die monatliche Rate für die Immobilienfinanzierung, dann fragen sich viele Immobiliensuchende, ob der Erwerb der eigenen vier Wände nicht sinnvoller ist. Um hier eine sichere Entscheidung treffen zu können, ist es wichtig, zu wissen, was am Mietimmobilienmarkt los ist.

In unserem kurzen Video gehen wir auf die aktuellen Entwicklungen am Mietmarkt ein und betrachten ausgewählte Regionen in Deutschland. Wenn Sie mehr über den aktuellen Mietmarkt – vor allem in unserer Region – wissen möchten, dann kontaktieren Sie uns! Wir haben die Immobilienmarkt – sowohl für Miete als auch für Kauf – immer im Blick. Deshalb können wir Sie fachkundig beraten wo sich mieten oder kaufen lohnt.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Immobiliensuche – egal ob Kauf oder Miete? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Im Dschungel der Versicherungsangebote verliert man schnell den Überblick. Gerade, wenn man vorhat, eine Immobilie zu erwerben – ein Prozess, der so schon aufregend genug ist – fragt man sich, welche Versicherungen notwendig sind. Ob ein Bauherr die gleichen Versicherungen wie der Käufer einer Bestandsimmobilie braucht und wer zum Thema beraten kann, erfahren Sie in unserem Überblick.

Mit dem Abschluss von Versicherungen sollen zukünftige Eigentümer vor unerwarteten Risiken geschützt werden. Welche Versicherungen es sein müssen, zeigt die jeweilige Ausgangslage: befindet sich die Immobilie in der Bauphase braucht es andere Absicherungen als für eine, die bereits besteht. Auch ob die Immobilie finanziert wird, hat darauf Einfluss. Ein regionaler Profi-Makler kann zu all diesen Situationen beraten, auch im Hinblick auf die Versicherungsunternehmen.

Versicherungen, die unbedingt abgeschlossen werden müssen

  • Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Sollte es zum Beispiel dazu kommen, dass Sie bei Eis und Schnee versäumt haben, zu streuen und jemand verletzt sich auf Ihrem Grundstück, sind Sie als Vermieter mit der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung vor Schadensersatzansprüchen geschützt. Wohnen Sie selbst in der Immobilie, ist eine Privathaftpflicht ausreichend.

  • Wohngebäudeversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie, um vor den Auswirkungen extremer Wetterlagen, Bränden und geplatzten Wasserrohren geschützt zu sein.

Versicherungen, die sinnvoll sind

  • Hausratversicherung

Sollte bei Ihnen eingebrochen werden oder Ihr Besitz wird bei einem Brand zerstört, erhalten Sie über eine Hausratversicherung die Kosten für neue Einrichtungsgegenstände.

  • Elementarversicherung

Diese Versicherung ist eine Erweiterung der Wohngebäudeversicherung und schützt bei größeren Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüchen, Lawinen und Hochwasser.

Versicherungen, die ein Bauherr abschließen sollte

  • Bauherrenhaftpflichtversicherung, Feuerrohbauversicherung und Bauleistungsversicherung bei Baubeginn braucht es, wenn Sie neu bauen. Eine Bauhelferversicherung wird notwendig, wenn Familie und Freunde beim Bau helfen.

Schwirrt Ihnen jetzt der Kopf? Ein Makler kann Sie nicht nur umfassend zum Thema Immobilienkauf beraten, auch über notwendige Versicherungen weiß er Bescheid. Und das gilt auch für den Bereich Immobilienfinanzierung, für die es ebenfalls Versicherungen abzuschließen gilt.

Sie haben vor, eine Immobilie zu erwerben und wollen wissen, welche Versicherungen Sie brauchen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

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Wer sich vorgenommen hat, eine Eigentumswohnung zu erwerben, sollte schon im Vorhinein ein paar Grundregeln beachten. Vor allem in Hinblick auf Eigentümergemeinschaft (WEG) und -versammlung gilt es genau hinzuschauen. Setzt man sich in der Vorbereitung mit den Bestimmungen einer WEG auseinander, steht der Freude auf das neue Zuhause nichts mehr im Wege. Oder?

Zunächst einmal müssen Sie für sich klären, ob Sie lieber eine Wohnung im Bestand oder im Neubau Ihr Eigen nennen möchten. Egal, für welche Art von Immobilie Sie sich letztendlich entscheiden: bedenken Sie, dass Sie von nun an Teil einer Eigentümergemeinschaft sind, für die bestimmte Regeln gelten. Sie erwerben zudem nicht nur Ihre eigenen vier Wände, sondern auch Anteile am Gemeinschaftseigentum, das zusammen verwaltet und instandgehalten werden muss.

Was gehört zum Gemeinschaftseigentum?

Das Gemeinschaftseigentum umfasst Teile der Wohnanlage, beispielsweise der Außenhülle des Gebäudes, des Grundstücks, der Heizung und Hauselektrik sowie des Treppenhauses. Auch Sondernutzungsrechte für Grün- und Gartenflächen, Stellplätze sowie für Kellerräume gehören dazu. Wird also in der Eigentümerversammlung entschieden, dass Balkone angebaut werden sollen oder das Treppenhaus saniert wird, tragen Sie die Kosten mit. Vor allem bei älteren Häusern besteht meist ein erhöhter Sanierungsbedarf. Ein Tipp: Um die Themen der letzten Zeit zu erfahren, lesen Sie die Protokolle der Eigentümerversammlungen sowie die Sammlung der Beschlüsse und bringen Sie in Erfahrung, wie hoch die Erhaltungsrücklage der WEG ist.

Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung

Zu beachten beim Kaufvertrag von Wohnungen sind Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung. Gemeinschafts- und Sondereigentum sind in der Teilungserklärung aufgelistet, zudem gibt es einen Aufteilungsplan, in dem die einzelnen Wohnungen und Räume enthalten sind. Rechte und Pflichten der Eigentümer gegenüber der Verwaltung, sind, soweit sie sich von den Vorgaben des Wohnungseigentumsgesetzes unterscheiden, in der Gemeinschaftsordnung festgehalten. Stimmrechts- und Kostenverteilungsregeln finden Sie dort ebenfalls.

WEG – ist das mein Ding?

Über die mindestes einmal im Jahr stattfindende Eigentümerversammlung und Bestimmungen zum Gemeinschaftseigentum hinaus, gibt es viele weitere Regelungen, die Sie als zukünftiges Mitglied einer Eigentümergemeinschaft kennen sollten. Vor allem auch für neu gebaute Anlagen gilt es, genau hinzuschauen. Überlegen Sie also gründlich, ob diese Art von Eigentum etwas für Sie ist. Denn Diskussionen und Kompromisse sind häufig unvermeidbar. Sie treffen lieber eigene Entscheidungen und lassen sich ungern reinreden? Kaufen Sie sich lieber ein Haus. Wenn Sie sich unsicher sind, was zu Ihnen passt, fragen Sie einen erfahrenen Immobilienmakler oder -verwalter. Als kompetente Ansprechpartner werden sie Ihnen sagen, welche Vor- und Nachteile beide Immobilienarten haben.

Sie haben vor, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen und benötigen Beratung für die Vorbereitung? Fragen Sie uns, wir beraten Sie gern.

 

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Die Bundesregierung macht ihr Versprechen wahr: Mit zinsgünstigen Krediten sollen Familien ab Juni dem Traum vom Eigenheim näherkommen. Die Voraussetzungen, um von diesem Angebot zu profitieren: Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind müssen über ein niedriges oder mittleres Einkommen verfügen und den Neubau eines energieeffizienten Hauses planen.

Lediglich Familien profitieren von dem günstigen Zinssatz von 1,25 Prozent. Sofern nur ein Kind mit im Haushalt lebt, darf das zu versteuernde Haushaltseinkommen maximal 60.000 Euro betragen. Pro Kind wird dieser Betrag an Bruttoeinnahmen jedoch um 10.000 Euro erhöht.

Was die Kreditsumme anbelangt, so kann eine Familie mit bis zu zwei Kindern maximal 140.000 Euro mit den vergünstigten Zinssätzen aufnehmen. Bei besonders energieeffizienten Häusern und zwei Kindern wird dieser Betrag auf 190.000 Euro aufgestockt. Großfamilien mit fünf Nachkömmlingen können in diesem Zusammenhang vom Höchstsatz von 240.000 Euro profitieren. Die Gesamtlaufzeit des Kredites beträgt jeweils 35 Jahre. 10 Jahre hiervon ist die Zinsbindung fix.

Weiterhin gilt diese Vergünstigung nur für Familien, die planen, die Immobilie selbst zu beziehen. Zudem muss der Neubau zwingend bestimmten energetischen Ansprüchen genügen. Hier ist der Standard EH40 bindend. Konkret bedeutet dies, dass die Immobilie lediglich 40 Prozent der Energie eines Standardhauses verbrauchen darf. Weiterhin darf kein anderer Immobilienbesitz vorhanden sein. Zweitwohnungen und Ferienhäuser sind selbstredend von dieser Förderung ausgenommen.

Im Moment erfüllen 75 Prozent aller Haushalte in Deutschland gehaltstechnisch die geforderten Anforderungen. Trotzdem stößt die neue Förderung auf Kritik. Zwar sei die Idee dahinter löblich, jedoch müsse man, um von diesen günstigen Zinssätzen zu profitieren ein niedriges Einkommen mit reichlich Vermögen in der Hinterhand kombinieren, ansonsten stünden auch hier die Chancen schlecht, sich eine Immobilie bei den geforderten Standards für Energieeffizienz leisten zu können.

 

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