Immobilien sind derzeit besser versteckt als Ostereier. Doch woran liegt das? Laut Experten finden aktuell nicht signifikant weniger Immobilientransaktionen statt als noch vor wenigen Jahren. Sie werden aktuell nur am öffentlichen Immobilienmarkt vorbei verkauft, an Nachbarn, Bekannte oder Kollegen. Doch wie lässt sich in einer solchen Situation noch eine Immobilie finden?

Laut Experten werden derzeit etwa 30 Prozent der Immobilien „off-market“, also abseits des Immobilienmarktes verkauft. Bei der aktuell hohen Nachfrage werden Häuser und Wohnungen bereits verkauft, bevor sie in Online-Immobilienportalen oder Zeitungen inseriert werden. Viele Immobilienverkäufer freuen sich zwar über den geringeren Vermarktungsaufwand beim Verkauf an einen Bekannten. Sie übersehen jedoch, dass sie vielleicht die Immobilie nicht zu einem marktgerechten Preis verkaufen.

Wie kann ich jetzt eine Immobilie finden?

Die wahrscheinlich aussichtsreichste Möglichkeit ist, einen Suchauftrag bei einem lokalen Profimakler anzulegen. Denn er ist permanent mit der Akquise von neuen Immobilien beschäftigt. Darüber hinaus vermitteln Makler nicht nur Immobilien, die sie gleichzeitig auch auf ihrer Webseite oder in Online-Immobilienportalen anbieten. Stattdessen haben Makler auch Immobilien in ihrer Datenbank, die sie abseits der öffentlichen Kanäle vermarkten.

Haben Sie einen Suchauftrag bei einem Makler angelegt und dieser eine zu Ihren Kriterien passende Immobilie gefunden, wird er sie darüber informieren, bevor er mit der öffentlichen Vermarktung beginnt. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, eine Immobilie zu besichtigen, von der andere noch gar nichts wissen. Wenn an der Immobilie alles für Sie passt, können Sie sich mit dem Eigentümer über den Verkauf einigen. Der Makler kann Sie hierbei beraten.

Wie sollten meine Suchkriterien aussehen?

Damit der Makler Sie über eine passende Immobilie informieren kann, muss er wissen, wonach Sie suchen. Was muss die Immobilie unbedingt erfüllen? Was würden Sie sich wünschen, ist aber kein Muss? Wo wären Sie bereit, Kompromisse einzugehen? Welche Punkte sind Ausschlusskriterien?

Für den Makler ist besonders wichtig, wie viel Sie maximal bereit sind, für eine Immobilie zu zahlen. Dazu kommen natürlich die Lage, Quadratmeter Wohnfläche, Anzahl der Zimmer, Quadratmeter des Grundstücks und so weiter. Um Ihre Chancen darüber hinaus zu verbessern, raten Profis, sich eine Finanzierungsexpertise erstellen zu lassen. Diese können Sie dem Makler mit dem Suchauftrag übermitteln. Daran kann der Makler erkennen, dass Sie ein seriöser Interessent sind und Sie zeigen Ihre ernsthafte Kaufabsicht.

Wünschen Sie sich Unterstützung bei der Immobiliensuche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern und helfen Ihnen bei der Suche nach der Traumimmobilie.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Immobilien gelten nach wie vor als sichere Kapitalanlagen. Vermietete Immobilien sind für Anleger besonders interessant, da sie vom ersten Tag an Mieteinnahmen generieren und man sich nicht um die Vermarktung kümmern muss. Allerdings wirkt sich das Mietverhältnis auf den Verkaufspreis aus und die Nachfrage ist geringer als bei nicht vermieteten Immobilien. Beim Verkauf sollten Eigentümer also auf einiges achten.

  1. Kauf bricht nicht Miete

Eigentümer können ihren Mietern nicht einfach kündigen, um die Immobilie leerstehend zu verkaufen. Der Käufer der Immobilie muss das bestehende Mietverhältnis zu den gleichen Konditionen wie bisher übernehmen. Denn das Mietverhältnis ist geschützt. Allerdings kann der Käufer nach dem Kauf Eigenbedarf anmelden, wenn er selbst oder ein enger Familienangehöriger die Immobilie beziehen möchte. Vermieter können Mietern einen Mietaufhebungsvertrag vorschlagen. In der Regel nehmen Mieter diesen nur an, wenn sie dafür eine Abfindung und vielleicht zusätzlich eine Aussicht auf eine neue Wohnung erhalten. Hierfür ist es ratsam, einen lokalen Qualitätsmakler zu beauftragen, der eine passende Immobilie sucht und die Verhandlung mit dem Mieter übernimmt.

  1. Mieter frühzeitig informieren – Vorkaufsrecht des Mieters berücksichtigen

Um Streit zu vermeiden, der sich nachteilig auf den Verkauf auswirken kann, sollten Eigentümer den Mieter frühzeitig über den Verkauf informieren. Schließlich müssen auch Besichtigungstermine mit ihm vereinbart werden. Zwar haben Eigentümer ein Besichtigungsrecht, die Besuche müssen jedoch mindestens 24 Stunden vorher angekündigt werden. Es ist auf jeden Fall ratsam, dem Mieter etwas mehr Zeit einzuräumen, um die Immobilie in einem guten Zustand zu präsentieren.

Mieter haben ein Vorkaufsrecht, wenn ihre Wohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt und verkauft werden soll. Eigentümer sind spätestens dann, wenn ein Kaufvertrag aufgesetzt wird, verpflichtet, ihrem Mieter den Vertragsinhalt mitzuteilen. Der Mieter hat dann zwei Monate Zeit, sein Vorkaufsrecht wahrzunehmen. Er kann die Immobilie dann, zu den gleichen Konditionen wie im Kaufvertrag vereinbart, kaufen.

  1. Zielgruppe und Vermarktung

Es gibt Immobiliensuchende, die hoffen, nach dem Kauf Eigenbedarf anmelden zu können, um selbst in die Immobilie einzuziehen. In der Regel sind vermietete Immobilie jedoch für Kapitalanleger interessant. Diese wollen die Immobilie nicht bewohnen, sondern Rendite erzielen. Zwar setzen einige Anleger auf leerstehende Immobilien, weil sie hier Modernisierungen durchführen und bei Neuvermietung eine höhere Miete ansetzen können. Andere Anleger sehen dagegen bei vermieteten Immobilien den Vorteil, dass die Mietersuche entfällt und sie sofort Mieteinahmen haben.

Diese Voraussetzungen stellen andere Anforderungen an die Vermarktung. Das Exposé ist deutlich wichtiger. Denn Anleger erwarten darin eine Kalkulation der Rendite. Zu deren Berechnung kommt es unter anderem auf die Höhe der Mieteinnahmen im Vergleich zum Kaufpreis an, auf anstehende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie die Höhe der Miete im Vergleich zum ortsüblichen Mietspiegel. Experten empfehlen deshalb Verkäufern von vermieteten Immobilien, sich von lokalen Immobilienprofis beraten zu lassen. Diese besitzen auch die nötige Erfahrung, um das Verkaufsgespräch sicher führen zu können.

Sie suchen Unterstützung beim rechtssicheren Verkauf Ihrer vermieteten Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Erbengemeinschaften bilden sich, wenn mehrere Erben aufgrund des Verwandtschaftsgrades oder testamentarisch einen Anspruch auf einen Nachlass haben. Dabei treffen verschiedene Vorstellungen, Wünsche und Charaktere aufeinander. Das führt oft zu Streit, der hin und wieder gerichtlich ausgetragen wird. Das verzögert die Angelegenheit unnötig. Doch wie löst man eine Erbengemeinschaft am besten auf?

In einer Erbengemeinschaft kommen nicht nur nahe und entfernte Verwandte zusammen. Auch Personen, die nicht zur Familie gehören, können etwas vom Nachlass erben. Im Grunde ist es aber egal, wie viele Personen erben. Wichtig ist, dass alle Mitglieder der Erbengemeinschaft gemeinsam darüber entscheiden müssen, was mit einer geerbten Immobilie geschieht. Das setzt heraus, dass die Gemeinschaft weiß, welche Möglichkeiten sie hat.

Meist kommen nicht alle Miterben mit demselben Wissen in die Erbengemeinschaft, was die Auseinandersetzung komplizierter macht. Der eine weiß vielleicht noch nicht, was er möchte. Der andere will die Immobilie gewinnbringend verkaufen und ein weiterer ist auf die Selbstnutzung aus.

Um auf einen Wissenstand zu kommen und damit eine einheitliche Entscheidungsbasis für alle Beteiligten zu schaffen, sollten Erben sich auf einen Immobilienexperten einigen. Dieser kann zudem als neutraler Mediator zu einer gemeinsamen Lösung beitragen. Im Video erfahren Sie, was Erbengemeinschaften noch wissen sollten.

Sie sind unsicher, was die beste Lösung für Ihre Erbimmobilie ist? In unserem kurzen Video erfahren Sie, worauf Sie achten müssen.

Was muss meine Immobilie haben, damit ich auch im Alter sorgenfrei darin leben kann? Die Bedürfnisse eines 70-Jährigen unterscheiden sich schließlich deutlich von denen eines 30-Jährigen. Um sich zu vergewissern, ob Ihre Immobilie fit genug für Ihre Bedürfnisse im Alter ist, können Sie sich folgende Fragen stellen.

Bin ich mit meiner jetzigen Wohnsituation zufrieden?

    • Passt meine Immobilie zu mir? Ist sie zu groß? Ist sie zu klein? Wird das noch so sein, wenn ich Rentner oder älter bin?

Möchte ich in meiner vertrauten Umgebung wohnen bleiben?

      • Ist die Lage meiner Immobilie altersgerecht? Ist die medizinische Versorgung in der Nähe? Befinden sich Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe? Leben Familie und Freunde in der Nähe?
      • Müsste ich im Alter meine Wohnsituation verändern, weil Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Familie und Freunde zu weit weg sind? Was ist, wenn ich nicht mehr Auto fahren kann? Wie gut ist der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut?
      • Wäre eine Immobilienverrentung etwas für mich?
      • Könnte meine Immobilie geteilt werden?

Wünsche ich mir eine Veränderung?

    • Was könnte an meiner Immobilie jetzt bereits besser sein? Was könnte für‘s Alter besser sein?

Besteht vielleicht aufgrund von Einschränkungen später die Notwendigkeit, meine Wohnsituation zu verändern?

    • Lässt sich meine Immobilie barrierefrei umbauen?
    • Wie hoch sind die Kosten?

Welche alternativen Wohnformen könnte ich mir im Alter vorstellen?

    • Könnte ich im Alter in einer Wohngemeinschaft mit gleichaltrigen Mitbewohnern leben? Möchte ich im Alter alleine wohnen? Wäre ein Mehrgenerationenhaus mit einer Mischung aus alten und jungen Bewohnern etwas für mich?
    • Wünsche ich mir im Alter eine Wohnform mit mehr Versorgungssicherheit?
    • Wünsche ich mir im Alter eine Wohnform mit mehr Serviceleistungen?
    • Wünsche ich mir im Alter eine professionelle Unterstützung in meiner Wohnung?
    • Wäre betreutes Wohnen eine passende Wohnform für mich?
    • Möchte ich meinen Lebensabend in der Sonne im Ausland verbringen?

Möchte ich im Alter mehr soziale Kontakte?

    • Möchte ich alleine wohnen, aber regelmäßig andere Menschen treffen?

Welche Wohnform kann ich mir im Alter leisten?

Was passiert mit meiner Immobilie, wenn ich umziehe?

    • Vererben? Verschenken? Vermieten? Verkaufen?

Sind Sie sich unsicher, ob Ihre Immobilie altersgerecht ist? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wohnraum wird vor allem in größeren Städten immer teurer und knapper. Daneben gibt es die Trends zum Minimalismus und zur Nachhaltigkeit – weniger in besserer Qualität besitzen heißt die Devise. Mit diesen beiden Richtungen im Hinterkopf hat sich in den letzten Jahren ein Trend zum Kleinen entwickelt: in Deutschland steigt die Nachfrage nach sogenannten Tiny Houses. Wie unterscheidet sich solch ein Minihaus von anderen Haustypen und für wen eignet es sich?

Die Vorteile sind auf den ersten Blick zu sehen: Tiny Houses brauchen von außen nicht viel Platz und bieten innen auf wenig Raum alles was man braucht. Meist sind sie aus nachhaltigen Materialien wie Holz sowie aus vorgefertigten Modulen gefertigt. Heißt auch: sie sind schnell aufgebaut. Hat ein Tiny House Räder, ist die Flexibilität ein weiterer Pluspunkt, der für das Kleinsthaus spricht.

Wie groß ist ein Tiny House und was kostet es?

Während in den USA durch das Baugesetz festgelegt ist, dass ein Tiny House nicht größer als 37qm sein darf, gibt es in Deutschland derzeit keine Kriterien für die Größe. Über den Daumen gepeilt sind die Tiny Houses hierzulande bis zu 50qm groß. Wie groß es im individuellen Fall sein soll, hängt auch immer davon ab, wer einzieht. Bei einer Einzelperson reichen 20 Quadratmeter aus, bei einer kleinen Familie mit drei Personen sollte es eventuell schon das Doppelte sein. Auch die Preisspanne richtet sich nach Größe, Ausstattung und verbauten Materialien – das kann von 5000 bis 45000 Euro gehen.

Tiny House kaufen oder selbst bauen?

In Deutschland gibt es immer mehr Hersteller, die Komplettlösungen anbieten, die sich auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lassen. Zudem besteht die Möglichkeit, ein Tiny House selbst zu bauen. Da wird es schnell aufwendig. Es bedarf einer genauen Planung, schließlich kommt es bei Grundriss, Statik und Ausstattung auf jedes Detail an. Welche Einbauschränke sollen wo eingesetzt werden? Hält die Konstruktion für das in zweiter Ebene gelegene Bett? Das sind nur zwei der vielen Fragen, die sich ein Tiny House – Bauherr stellen muss. Besser ist es, einen Architekten und eine Baufirma hinzuziehen. Ihr Makler kann Sie dazu beraten und Sie auch an regionale Kontakte vermitteln. Doch bevor die Bauplanung losgeht, sollte man ganz genau wissen, wo das neue Heim stehen soll.

Wo kann ich ein Tiny House aufstellen?

Ein Tiny House kann wie jedes andere Haus auch auf einem Baugrundstück errichtet werden. Das heißt auch, dass die gleichen Regeln für den Erwerb gelten. Auch wenn für ein kleines Haus weniger Baufläche benötigt wird: eine gute Infrastruktur und ein schöner Außenbereich sind sicher ebenso wichtig. Es gibt auch Tiny House Besitzer, die einen Dauerstellplatz auf einem Campingplatz gemietet haben.

Der Check: ist ein Tiny House etwas für mich?

Wenn Sie bereit sind, mit Ihrer Familie auf kleinstem Raum zu leben und Sie zudem auf große Haushaltsgeräte und Einrichtungsgegenstände verzichten können, dann ist ein Tiny House eine Wohnalternative für Sie. Auch einen guten Ordnungssinn sollten Sie haben, denn täglich aufräumen gehört ebenso wie das Leben ohne Trennwände dazu. Sie brauchen vielleicht doch mehr Platz und wollen lieber ein großes Haus kaufen? Lassen Sie sich von uns beraten, welche Wohnform am besten zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt.

Sie wollen Ihre Wohnsituation ändern und fragen sich, was die optimale Lösung für Sie ist? Fragen Sie uns, wir beraten Sie gern!

 

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Viele Paare, die sich dauerhaft binden, gehen auch gemeinsame Verpflichtungen ein wie die Finanzierung einer Immobilie. Doch wird eine Ehe geschieden oder man trennt sich, bevor die Immobilie abbezahlt ist, bleibt die Frage, wie es mit der Finanzierung weitergeht.

Für die Rückzahlung eines Kredits haftet derjenige, der ihn aufgenommen hat. Haben beide Ehepartner den Kreditvertrag unterschrieben, haften beide für die ordnungsgemäße Rückzahlung. Für die Bank spielt es keine Rolle, ob das kreditnehmende Paar zusammen oder getrennt lebt. Ebenso kommt es nicht darauf an, wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. Auch wer aus der Immobilie auszieht und nicht im Grundbuch steht, muss die Raten für den Kredit weiter an das kreditgebende Institut überweisen. Das kann eine doppelte Belastung darstellen. Schließlich muss eine neue Wohnung gesucht werden, für die dann Miete anfällt.

Schuldhaftentlassung

Wer aus der gemeinsamen Immobilie auszieht, kann die Bank darum bitten, ihn von der Mithaftung zu befreien. Die sogenannte Schuldhaftungsentlassung zu erreichen, ist jedoch schwierig. Vor allem, wenn die Bank sich nicht sicher ist, ob der verbleibende Kreditnehmer die Raten alleine stemmen kann.

Zwangsversteigerung vermeiden

Wenn das Scheidungspaar den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann oder will, droht am Ende die Zwangsversteigerung. Diese sollte vermieden werden, denn sie geht oft mit finanziellen Einbußen einher. Denn Schnäppchenjäger wissen, dass Immobilien häufig aus einer Notsituation zwangsversteigert werden und nutzen das aus.

Immobilie behalten oder verkaufen?

Möchte einer der Ex-Partner in der Immobilie bleiben, muss er den anderen ausbezahlen. Das Ausbezahlen und die alleinige Übernahme des Immobilienkredits sind für einen allein oft zu viel. Deshalb entscheiden sich viele für den Verkauf der Immobilie. So kann einerseits die Restschuld bei der Bank getilgt werden und im Idealfall bleibt noch etwas Startkapital für den Neuanfang. Ein lokaler Qualitätsmakler berät Paare in der Scheidung, um die individuell beste Lösung für die Immobilie zu finden.

Achtung! Vorfälligkeitsentschädigung

Wenn eine Immobilie vor Ablauf der Zinsbindung verkauft und somit der Darlehensvertrag gekündigt wird, fordert die Bank eine Gebühr: die Vorfälligkeitsentschädigung. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der Höhe des Kredits, der Laufzeit, den Konditionen sowie dem Zinssatz.

Sie suchen die beste Lösung für Ihre Scheidungsimmobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Mit dem Cocktail auf der Veranda und nie mehr graue Tage. Viele Senioren träumen nicht nur davon, Ihren Ruhestand in mildem Klima und unter ganzjähriger Sonne zu verbringen, viele lassen dem Traum konkrete Planungen folgen. Jedoch bietet nicht jedes sonnige Land die gleichen Vorteile. Bevor Sie also das Abenteuer starten, sollten Sie genau prüfen, wo es sich für Sie am meisten lohnt.

Deutsche Senioren werden immer älter und waren noch nie so fit wie heute. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Ruhestand näher rückt, überlegen viele, wie sie ihre neue Freiheit genießen können. Senioren sind heute flexibler als früher und gestalten ihre Zeit aktiver. Während manche planen, im Ruhestand mehr zu reisen, planen andere den Wohnsitz komplett ins Ausland zu verlegen. Doch wer dauerhaft im Ausland wohnen möchte, sollte die Lebensbedingungen im Traumland checken.

Wie ist die ärztliche Versorgung?

Auch wenn Senioren zu Beginn des Ruhestandes noch fit sind, man wird nicht jünger. Ob das neue Zuhause am Meer auch die Gesundheitsversorgung im Alter leisten kann, muss gründlich geprüft werden. Denn was nutzt das Haus am Meer, wenn der nächste Arzt Kilometer weit entfernt ist oder weder Deutsch noch Englisch spricht?

Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten?

Ebenso sollten Umzugswillige durchrechnen, ob sie sich die Lebenshaltungskosten leisten können oder wollen. In beliebten Ländern wie beispielsweise den USA sind die Lebenshaltungskosten höher als in Deutschland. In Ländern wie Spanien, Ungarn, Tschechien oder Polen sind die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland. In diesen Ländern ist auch die medizinische Versorgung sehr gut. Ebenso sollten Sie sich über Renten, Steuern und Versicherungen im Ausland informieren.

Umzug gut überlegen

Es kommt aber nicht nur auf Medizin und Finanzen an. Überlegen Sie sich, ob das Zielland auch für Sie das passende ist. Hier können Sie sich folgende Fragen stellen: Kennen Sie die Mentalität des Landes und kommen Sie auf Dauer damit klar? Bekommt Ihnen ein warmes Klima? Milde Winter sind angenehm, dafür können in manchen Ländern die Sommer extrem heiß werden. Wäre die Entfernung zur Heimat ein Problem? Für viele ist es eine Belastung, die eigene Familie seltener zu sehen. Vertragen Sie die landestypischen Speisen? Manch ein Norddeutscher zuckt schon zusammen, wenn er nur an eine bayrische Weißwurst denkt.

Was wird aus der Immobilie in Deutschland?

Wer eine Immobilie in Deutschland besitzt, sollte sich von einem lokalen Immobilienprofi beraten lassen, was dafür die beste Lösung ist. Lohnt sich eine Vermietung? Ist es vielleicht empfehlenswert, die Immobilie bereits auf die Erben zu übertragen? Oder benötigen Sie Startkapital für das neue Zuhause im Ausland und möchten die Immobilie verkaufen? Wer sich in allen Punkten umfassend informieren lässt und das Zielland klug wählt, kann am Ende mehr aus seiner Rente herausholen.

Spielen Sie mit dem Gedanken, Ihren Lebensabend im Ausland zu verbringen und haben Fragen, was die beste Lösung für Ihre Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Nur wenige Scheidungen verlaufen friedlich. Oft wird sich um das gestritten, was früher beiden Partnern gemeinsam gehörte. Vor allem bei Immobilien ist es nicht einfach, eine optimale und schnelle Lösung zu finden, was damit geschehen soll. Dabei ist das besonders wichtig. Denn folgt keine Einigung, droht eine Zwangsversteigerung. Diese sollten Paare jedoch unbedingt vermeiden, geht sie doch schließlich mit finanziellen Einbußen einher.

Was die optimale Lösung für die Scheidungsimmobilie ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Gibt es zum Beispiel Kinder? Sollen diese später einmal die Immobilie erben? Möchte einer der künftigen Ex-Ehepartner die Immobilie behalten und darin wohnen bleiben? Wie sind die finanziellen Verhältnisse? Kann sich einer leisten, den anderen auszuzahlen? Käme auch eine Vermietung in Betracht? Wird eine finanzielle Grundlage für den „Neustart“ benötigt?

Kann sich ein Paar nicht auf eine gemeinsame Lösung für die Immobilie einigen, kann einer von beiden die Zwangsversteigerung beantragen. Doch nicht umsonst sind hier oft Schnäppchenjäger unterwegs. Wer also finanzielle Einbußen vermeiden möchte, sollte auch eine Zwangsversteigerung vermeiden. Ein lokaler Qualitätsmakler weiß auf Grund seiner jahrelangen Erfahrung hier meist Rat. Als neutraler Dritter kann er auch zwischen beiden Seiten vermitteln. Bei ihm finden Scheidungspaare fachkundige Unterstützung.

 

Immobiliensuchende verzetteln sich oft. Immer wieder kommt es vor, dass sie ihre Traumimmobilie gefunden haben, aber die Finanzierung platzt. Oder die Finanzierung steht, die Suchenden aber sind unsicher, welche Kriterien ihre Traumimmobilie erfüllen soll und wo sie bereit sind, Kompromisse einzugehen. Der Erwerb von Wohneigentum will gut geplant sein.

Schritt 1: Die Finanzierung

Je mehr Eigenkapital Sie angespart haben und einsetzen, desto geringer ist das Schuldenrisiko. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre finanziellen Möglichkeiten. Wie hoch sind Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben? Lassen Sie sich von einem Kreditinstitut beraten und wenn alles passt eine Finanzierungszusage geben. Denn Immobilienverkäufer möchten diese von Ihnen haben.

Schritt 2: Die passende Immobilie finden

Wie sieht Ihre künftige Lebensplanung aus? Erwarten Sie Nachwuchs? Planen Sie bis zum Lebensabend in der Immobilie wohnen zu bleiben? Sollte sie barrierefrei sein? Soll es das Haus am See sein oder die Wohnung im Stadtzentrum oder ein Kompromiss im Speckgürtel einer Stadt? Lassen Sie sich von einem lokalen Profimakler beraten und bei der Immobiliensuche unterstützen.

Schritt 3: Die Immobilie besichtigen

Schauen Sie sich vor der Besichtigung das Exposé und Dokumente wie Energieausweis, Flurkarte oder Baupläne, die Sie vom Makler oder Verkäufer bekommen können, genau an. Bei der Besichtigung sollten Sie auf Ausstattung, Zustand der Immobilie, Raumaufteilung, Keller, Dach, Heizung sowie eventuelle Mängel achten. Wohnungen sollten Sie zudem zweimal – an Werktagen und Wochenenden – zu unterschiedlichen Uhrzeiten besichtigen und auf den Lärmpegel achten.

Schritt 4: Die Preisverhandlung mit dem Verkäufer

Wenn alles passt, müssen Sie sich mit dem Verkäufer einig werden. Überlegen Sie sich, welchen Preis Sie maximal bereit sind zu zahlen. Kalkulieren Sie zudem Kosten für Modernisierungen ein und sprechen Sie das beim Käufer an.

Schritt 5: Notarsuche und Kaufvertrag

Der Kaufvertrag muss notariell beurkundet werden. Den Notar wählt in der Regel der Käufer aus. Der Makler kann Ihnen auch einen vorschlagen, mit dem er oft zusammenarbeitet. Der Notar erstellt den Kaufvertrag. Haben Sie mit dem Verkäufer individuelle Vereinbarungen getroffen, können Sie diese in den Vertrag mitaufnehmen lassen. Anschließend haben Sie und der Verkäufer Zeit, den Vertrag genau zu prüfen.

Schritt 6: Notartermin

Zum Notartermin verliest der Notar den Kaufvertrag. Hier besteht die letzte Möglichkeit für Änderungen. Sollten sich welche ergeben, können diese handschriftlich vom Notar im Vertrag ergänzt werden. Anschließend wird der Vertrag von Ihnen und dem Verkäufer unterzeichnet.

Schritt 7: Übergabe der Immobilie

Beim Übergabetermin werden Ihnen alle Schlüssel und Unterlagen zur Immobilie übergeben. Achten Sie darauf, dass die Immobilie im vereinbarten Zustand übergeben wird. Von jetzt an sind Sie für die Begleichung der Betriebskosten wie Heizung, Strom, Wasser und Grundsteuer verantwortlich.

Sie wünschen sich Unterstützung bei der Immobiliensuche? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Foto: © AndrewLozovyi/Depositphotos.com

Beim Immobilienkauf machen sich viele zu wenig Gedanken um das Thema „Wohnen im Alter“. Darunter auch Eigentümer, die in naher Zukunft eine neue Immobilie beziehen möchten oder müssen. Doch worauf muss geachtet werden? Und was passiert mit der alten Immobilie?

Auch wenn man gerade noch mitten im Leben steht und bei guter Gesundheit ist, sollte bedacht werden, dass das nicht immer der Fall sein wird. Spätestens wenn die ersten Wehwehchen und Krankheiten auftreten, kommen die ersten Änderungswünsche bezüglich der Wohnsituation auf. Die Bedürfnisse ändern sich mit dem Alter. Wer sich dann ein Haus mit Treppen, zu engen Durchgängen und anderen im Alter herausfordernden Merkmalen gekauft hat, steht unter Umständen vor Problemen.

Barrierefreiheit beim Kauf mitbedenken

Eigentümer, die erst Jahre später nach dem Immobilienkauf feststellen, dass ein barrierefreier Umbau gar nicht oder nur mit hohen Kosten möglich ist, stehen vor einer schwierigen Entscheidung. Sind die Kosten zu stemmen oder muss die Immobilie verkauft werden? Findet sich in der jetzigen Wohngegend eine barrierefreie Alternative?

Wer schon bei der Besichtigung darauf achtet, ob sich die Immobilie für einen barrierefreien Umbau eignet oder eventuell sogar schon barrierefrei ist, ist für das Wohnen im Alter gut gerüstet. Wer sich baulich nicht auskennt, sollte hier einen Experten zu Hilfe holen. Ein Makler kann helfen, einen geeigneten Bauexperten zu finden und Tipps zum Wohnen im Alter geben.

Erdgeschoss oder Fahrstuhl bevorzugen

Wenn möglich, sollte nach einem ebenerdigen Haus oder einer Wohnung im Erdgeschoss gesucht werden. Ist so eine Immobilie nicht zu finden, ist es wichtig, darauf zu achten, dass ein Fahrstuhl vorhanden ist. Bei Einfamilienhäusern kann, wenn dieser später nicht selbst eingebaut wird, ein Treppenlift von Vorteil sein.

Lage und Infrastruktur

Nicht nur die Immobilie selbst ist bei der Suche von großer Bedeutung. Ebenso wichtig ist eine gute Bahn- und Busanbindung. Gut ausgebaute Fahrradwege stellen ebenfalls eine Erleichterung dar. Grundsätzlich sollten Lebensmittelläden, Ärzte und andere wichtige Einrichtung nicht zu weit weg sein. Umso kürzer der Weg, desto besser sind Einkäufe im Alter auch mit Gehhilfe gut zu bewältigen. Deswegen ist bei der Begutachtung der Wohngegend auch auf die Gehwege zu achten. Sind diese nicht für Gehhilfen und Rollstühle ausgelegt, kann das Rausgehen eine kleine Herausforderung sein.

Was passiert mit der alten Immobilie?

Ob sich eine Vermietung lohnt, sollte gut geprüft werden. Vor allem Zeit und Investitionskosten sind gut abzuschätzen. Eine andere Variante ist der Verkauf. Davon profitieren gerade Immobiliensuchende. Der Verkaufserlös kann für den Umzug und den Erwerb des neuen Zuhauses genutzt werden. Was im individuellen Fall mehr Sinn macht, sollte mit einem Immobilienexperten besprochen werden. Der Makler kann Sie hier gut beraten.

Suchen Sie eine Lösung für Ihre alte Immobilie und wollen gleichzeitig eine neue kaufen? Dann kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gern.

 

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