Damit ein Immobilienverkauf auch in Zeiten gestiegener Zinsen erfolgreich ist, brauchen Verkäufer eine passende Verkaufsstrategie. Die Ermittlung eines marktgerechten Preises spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Doch gerade, wenn es um den Angebotspreis geht, kommt es schnell zu Fehleinschätzungen, deren Folgen fatal sein können. 

Beim Verkauf einer Immobilie lauern sowohl bei der Bewertung sowie der Entwicklung einer passenden Verkaufsstrategie als auch während der Vermarktungsphase zahlreiche Stolpersteine. Ein professioneller Makler unterstützt Sie bei allen Schritten des Verkaufs.

Die Wertermittlung als Grundlage

Bevor der Verkaufsprozess überhaupt starten kann, gilt es die passende Strategie zu wählen. Hierbei ist die Wertermittlung von zentraler Bedeutung. Denn ohne eine realistische Einschätzung lassen Sie sich entweder Geld entgehen, weil Sie mit einem zu niedrigen Angebotspreis an den Markt gehen. Oder Sie finden keine Kaufinteressenten, weil Sie Ihre Immobilie zu teuer anbieten.

Faktoren, die den Wert einer Immobilie entscheidend beeinflussen, sind:

  • die Lage
  • der Zustand
  • die Ausstattung

Es stehen verschiedene Personen zur Verfügung, um den Wert einer Immobilie zu ermitteln. Dazu zählt neben dem fachkundigen Immobilienmakler beispielsweise auch ein Immobiliengutachter. Allerdings entstehen bei der separaten Bewertung in Form eines Gutachtens durch einen Immobiliensachverständigen zusätzliche Kosten. Daher sind Immobilienmakler zur Wertermittlung ebenfalls eine gute Wahl. Ein lokaler Qualitätsmakler hilft mit seiner Kompetenz und seiner Markt(preis)kenntnis vor Ort, bei der Findung eines adäquaten Angebotspreises für den Eigentümer.

Welches ist die passende Verkaufsstrategie?

Je nach Angebot und Nachfrage bieten sich verschiedene Verkaufsstrategien an, um den gewünschten Verkaufspreis zu erzielen. Hierbei gibt es verschiedene Methoden. Bei der sogenannten Flohmarktstrategie wird bewusst ein höherer Preis angesetzt. Allerdings birgt diese Strategie die Gefahr, den Verkaufsprozess zu verlängern, da potenzielle Käufer abgeschreckt werden können.

Experten raten eher dazu, den Marktwert so genau wie möglich anzugeben oder den Preis knapp darunter anzusetzen, denn diese Methode zieht in der Regel die meisten Interessenten an.  Eine alternative Strategie ist das sogenannte Bieterverfahren, bei dem der Käufer mit dem höchsten Angebot den Zuschlag für die Immobilie erhält. Mit dieser Strategie kann der Verkaufspreis um bis zu 15 Prozent höher sein. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine Auktion. Zudem ist es ein komplexer Prozess, bei dem einige Besonderheiten zu beachten sind. Deshalb sollte das Bieterverfahren einem erfahrenen Profi wie einem Immobilienmakler überlassen werden.

Fazit

Ein überhöhter Preis kann potenzielle Käufer abschrecken, während Ihnen bei einem zu niedriger Preis Geld durch die Lappen gehen kann. Ein ortskundiger Qualitätsmakler begleitet Sie vollumfänglich beim Verkaufsprozess und nimmt Ihnen alle wichtigen Schritte ab. Ein regionaler Makler kennt nicht nur den lokalen Immobilienmarkt, sondern auch, welche Immobilie wie vermarktet werden muss. Er findet die passende Verkaufsstrategie für Ihre Immobilie.

Sie suchen Unterstützung beim Verkauf Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Hinweise:

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Nach wie vor sind Immobiliensuchende zurückhaltend. Bei den aktuellen Preisen und Zinsen stellt der Erwerb einer Immobilie immer noch eine Herausforderung dar. Derzeit ist der Kauf einer Immobilie für viele Interessierte nur dann realisierbar, wenn sich der Kaufpreis innerhalb ihrer Finanzierungsmöglichkeiten bewegt.

Doch wie verhalten sich die Immobilienpreise momentan? Unterscheidet sich die Preisentwicklung zwischen städtischen und ländlichen Gebieten? Und unter welchen Umständen ist eine Immobilie als erschwinglich zu betrachten? Aktuell sind die Immobilienmärkte in Deutschland in einer Phase der Preisfindung.

Sowohl für Verkäufer als auch für Kaufinteressenten ist es momentan eine Herausforderung, den Wert einer Immobilie korrekt zu bewerten und überhaupt eine Übereinkunft zu erzielen. Daher ist für viele derzeit der Beistand eines erfahrenen Marktkenners unerlässlich. In unserem kurzen ImmobilienWetter-Video erfahren Sie daher alles Wissenswerte über den aktuellen Stand des deutschen Immobilienmarktes.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Immobiliensuche oder dem Immobilienverkauf? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Mit einem Makler lässt sich die Suche nach einer Immobilie deutlich einfacher gestalten. Allerdings ist die Berufsbezeichnung in Deutschland nicht geschützt. Es ist daher wichtig, auf einige wesentliche Aspekte zu achten, um einen vertrauenswürdigen Partner für Ihre Immobilienangelegenheit zu finden.

Bei der Suche nach einem Immobilienmakler stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung. Sie können beispielsweise Vergleichsportale nutzen, Empfehlungen einholen, Onlineportale durchsuchen oder sich bei Immobilienverbänden wie dem IVD informieren. Doch wie unterscheiden Sie unzuverlässige Dienstleister von qualifizierten Immobilienmaklern?

Die Maklerwebseite

Der Webauftritt eines seriösen Maklers sollte Transparenz und Professionalität vermitteln. Es ist wichtig, dass Referenzen und Immobilienangebote auf der Webseite vorhanden sind, da sie auf die Erfahrung des Maklers hinweisen.

Zusätzlich zu Hinweisen auf Bonitätsprüfung und Finanzierung sollte einsehbar sein, wie der Makler bei der Immobilienbewertung vorgeht. Auch anhand der Exposés zeigt sich, wie sorgfältig er die Objekte beschreibt und Informationen zusammenstellt. Kundenstimmen und Bewertungen sind ebenfalls wichtige Indikatoren für Qualität.

Mitgliedschaft in einem Fachverband und Lizenzen

Ein gut aufgestellter Immobilienmakler ist in der Regel Mitglied in einem Berufsverband wie dem Immobilienverband Deutschland (IVD). Dort muss er sein immobilienwirtschaftliches Fachwissen nachweisen und sich regelmäßig weiterbilden. In jedem Fall sollten Sie sicherstellen, dass der Im­mo­bi­li­en­mak­ler über die not­wen­di­gen Li­zen­zen und Qua­li­fi­ka­tio­nen ver­fügt, um in Ih­rer Re­gi­on tä­tig zu sein.

Persönliches Gespräch

Hat der Makler Ihr Interesse geweckt, sollten Sie diesen in einem Erstgespräch kennenlernen. Ein qualifizierter Makler nimmt sich ausreichend Zeit für Sie, beantwortet Ihre Fragen ausführlich und zeigt Interesse an Ihren Wünschen, indem er Ihnen Fragen stellt. Gute Makler sind mit dem Immobilienmarkt vertraut und können die aktuellen Preise realistisch einschätzen.

Drängt ein Makler allerdings darauf, einen Vertrag möglichst schnell abzuschließen, dann sollten Sie vorsichtig sein. Schließlich ist auch die Chemie zwischen Ihnen beiden von entscheidender Bedeutung, da es sich um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit handelt, die in der Regel mehrere Monate dauert.

Transparenz

Mit einem Immobilienmakler an Ihrer Seite werden Ihnen bei der Vermittlung Ihrer Immobilien die größten Hürden und Aufgabenstellungen abgenommen. Die richtige Wahl kann für Sie von entscheidender Bedeutung sein. Gerade auch beim Thema Provision ist er transparent und arbeitet mit klaren, schriftlichen Vereinbarungen, in denen die Provisionsbedingungen eindeutig festgehalten sind. Achten Sie bei der Wahl des richtigen Maklers darauf, dass er über langjährige Erfahrung, positive Referenzen und fundierte Kenntnisse über den Immobilienmarkt verfügt.

Sie sind auf der Suche nach einem Makler oder haben Fragen rund um das Thema Immobilien? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Damit es später nicht zu Streitigkeiten unter den Erben kommt, überlegen viele Eigentümer ihr Immobilienerbe schon zu Lebzeiten zu regeln. Durch eine Schenkung können die Steuerlast reduziert, der Pflichtteilsanspruch verringert und Erbstreitigkeiten vermieden werden.

In Form einer Schenkung kann ein Erbe wie eine Immobilie oder anderes Vermögen vom Eigentümer an eine andere Person übertragen werden. Erhält dies eine Person, die ohnehin die Immobilie oder das Vermögen erben würde, wird das vorweggenommene Erbfolge genannt. Ein typisches Beispiel ist die Übertragung der Immobilie eines Eigentümers an sein Kind.

Wie kann eine Immobilie verschenkt werden?

Damit die Schenkung rechtlich wirksam ist, muss sie in einem notariell beurkundeten Schenkungsvertrag festgehalten werden. Darin werden der Gegenstand der Schenkung sowie eventuelle Gegenleistungen dokumentiert.

Welche Leistungen können in den Vertrag aufgenommen werden?

Beispielsweise kann der Schenker ein Rückforderungsrecht verlangen. Sollte der Beschenkte in finanzielle Nöte geraten, kann der Schenker die Immobilie zurückverlangen. Damit ist sie vor eventuellen finanziellen Forderungen an den Beschenkten geschützt.

Außerdem kann er sich auch ein Wohn- oder Nießbrauchrecht einräumen lassen. Diese werden im Grundbuch eingetragen. So kann der Schenker die Immobilie weiter nutzen und sich bei der Altersvorsorge absichern. Darüber hinaus kann er als Gegenleistung auch die Pflege im Alter in den Schenkungsvertrag eintragen lassen.

Welche Steuern fallen bei der Schenkung an?

Ehegatten haben einen Steuerfreibetrag von 500.000 Euro, Kinder von 400.000 Euro. Nur wenn der Wert der Immobilie diese Freibeträge übersteigt, fallen Steuern an. Für weiter entfernte Verwandte sinken diese Freibeträge. Steuern können aber vermieden werden.

Werden im Abstand von zehn Jahren nur Teile der Immobilie verschenkt, deren Wert unter den Freibeträgen liegen, dann fällt keine Steuer an. Lassen Sie sich hierzu im Einzelfall von einem Steuerexperten beraten. Die Höhe der Steuern hängt vom Wert der Immobilie ab.

Woher weiß ich, wie viel meine Immobilie wert ist?

Den Wert einer Immobilie ermittelt ein lokaler Qualitätsmakler oder auch ein Sachverständiger (für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken). Er ist nicht nur mit den gesetzlich vorgegebenen Bewertungsverfahren vertraut, sondern besitzt mit seiner langjährigen Erfahrung sowie Fach- und Marktkenntnis auch das nötige Know-how.

Sie haben Fragen zu Ihrer Erbimmobilie oder zu deren Wert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

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Immobilieninteressenten fehlt häufig das Vorstellungsvermögen für Ihre Wunschimmobilie. Denn Bilder und 2D Grundrisse reichen ihnen oftmals nicht wirklich, um sich das neue Zuhause bildlich vorstellen zu können. Hier kann ein 360-Grad-Rundgang helfen.

 

Neben einem Exposé und Anzeigen mit hochwertigen Fotos, detaillierten Eckdaten und einem ansprechenden Grundriss ist es sinnvoll, den Verkaufsprozess beziehungsweise die Immobilienanzeige mit einem 360-Grad-Rundgang zu unterstützen.

Besseres Vorstellungsvermögen

Mit einem 360-Grad-Rundgang haben potenzielle Immobilienkäufer die Möglichkeit, interaktiv durch die Wohnung oder das Haus zu navigieren, ähnlich wie in einem Computerspiel. Dabei soll ein solcher Rundgang vor allem dazu dienen, das Vorstellungsvermögen der Interessenten zu fördern und ihnen ein realistisches Gefühl für Ihre Immobilie zu verschaffen. Interessenten können mühelos virtuell durch die Räumlichkeiten spazieren und bekommen Eindrücke, welche über Bilder und 2D-Grundrisse hinausgehen.

Warum sich 360-Grad-Rundgänge für Verkäufer lohnen

Ein 360-Grad-Rundgang beschleunigt in der Regel den Verkaufsprozess erheblich, sticht oft schon zwischen anderen Immobilienanzeigen hervor und generiert mehr Aufrufe. Indem Interessenten die Immobilie zunächst virtuell am Bildschirm besichtigen, reduziert sich einerseits die Anzahl realer Besichtigungen, was Ihnen Zeit und Kosten erspart. Zudem erhöhen virtuelle Rundgänge die Reichweite, da auch Interessenten von weiter weg mühelos eine erste Besichtigung online durchführen können.

Ein weiteres Plus ist die ausgeklügelte Gestaltung der digitalen Rundgänge. Potenzielle Käufer oder Mieter erhalten zunächst keinen uneingeschränkten Zugang zu allen Räumen der Immobilie. Stattdessen müssen sie sich mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren, um alle Zimmer virtuell zu besichtigen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, späteren Besichtigungstourismus effektiv zu vermeiden und frühzeitig die Interessenten herauszufiltern, die wirklich interessiert sind.

Darüber hinaus registriert das Tool für den Rundgang auch, wer die Immobilie betrachtet und wie lange. Dieses Wissen ermöglicht es dem Eigentümer, sich gezielt auf die potenziellen Interessenten vorzubereiten, indem er sich beim tatsächlichen Besichtigungstermin beispielsweise auf die bevorzugten Räume konzentriert und etwaige Mängel souverän anspricht.

Fazit zu den 360-Grad-Rundgängen

Selbstverständlich ersetzt kein digitales Tool eine reale Besichtigung vor Ort. Denn bei einer physischen Besichtigung werden noch einmal andere Sinne und Wahrnehmungen angesprochen. Wenn Sie Ihre Immobilie optimal präsentieren möchten und nach der besten Verkaufsstrategie suchen, empfiehlt es sich daher, einen regionalen Makler zu konsultieren. Ein erfahrener Makler verfügt über das nötige Fachwissen, um Ihre Immobilie optimal zu präsentieren und die richtigen Käufer anzusprechen.

Sie haben Fragen zur Immobilienvermarktung oder sind auf der Suche nach Unterstützung beim Immobilienverkauf? Dann melden Sie sich jederzeit gern! Wir beraten Sie persönlich und kostenlos.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

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Foto:© Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s DALL·E

Die Preise für Immobilien werden 2024 nicht einbrechen – sagen einige Marktexperten. Ebenso gehen sie davon aus, dass die Finanzierungszinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben werden. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf, bevor die Preise wieder steigen. Die Frage ist nur: wo? Denn die deutschen Immobilienmärkte sind sehr uneinheitlich.

Immobilien- und Finanzierungsexperten sind sich einig, dass 2024 ein gutes Jahr für den Immobilienkauf ist, wenn die Finanzierung gesichert ist. Allerdings ist entscheidend, wo gekauft werden soll. Hierzu ist es sinnvoll, sich von einem lokalen Qualitätsmakler beraten zu lassen. Er kennt den örtlichen Immobilienmarkt und weiß, welche Immobilien zu marktgerechten Preisen angeboten werden.

Wovon hängt die Entwicklung der Preise ab?

Zwei Faktoren bestimmen die Preise: das ist einerseits nach wie vor die Lage und andererseits der energetische Zustand der Immobilie. Gerade letzteres ist immer wichtiger geworden. Je besser die Energiebilanz einer Immobilie, desto höher ihr Preis.

Immobilien mit einer schlechten Energiebilanz müssen dagegen drastische Preisreduktionen hinnehmen. Für Käufer kann das eine Chance sein, wenn sie staatliche Förderungen für eine energetische Sanierung clever nutzen. Lassen Sie sich dazu von einem unabhängigen Energieexperten beraten.

Stadt oder Land

Was die Lage betrifft, so sinken die Immobilienpreise in den Metropolregionen und ihren Speckgürteln – also da, wo die Nachfrage hoch ist – kaum oder allenfalls leicht. Beim Neubau gibt es wegen hoher Rohstoffpreise, Lieferkettenproblemen und Fachkräftemangel gar keine Preissenkungen. In ländlichen Regionen sind dagegen Preisreduktionen von 10 bis 15 Prozent möglich.

Wie verläuft die Zinsentwicklung 2024?

Finanzierungsexperten rechnen mit etwa gleichbleibenden Zinsen in diesem Jahr. Aktuell (Stand: März 2024) haben sich die Zinsen für ein 10-jähriges Baudarlehen bei etwa 3,5 Prozent eingependelt.

Viele Immobiliensuchende überlegen, ob sie abwarten sollen, bis die Inflation wieder sinkt und zu sinkenden Zinsen führt. Allerdings ist der Druck auf dem Immobilienmarkt nach wie vor hoch. Das Angebot ist mancherorts immer noch geringer als die Nachfrage. Das heißt, die Preise könnten wieder steigen, bevor die Zinsen wieder sinken.

Preisverhandlungen und Finanzierungsgrenzen

Unter den aktuellen Umständen bietet sich Kaufinteressenten ein deutlich größerer Spielraum bei Preisverhandlungen. Immobilienexperten raten dazu, mit den eigenen Finanzierungsgrenzen offen umzugehen. Wer frühzeitig seine Finanzierung vorbereitet hat und über eine Finanzierungsbestätigung von seiner Bank verfügt, kann dies zur Argumentation gegenüber Verkäufern nutzen.

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Hinweise

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Die Preise für Immobilien werden 2024 nicht einbrechen – sagen einige Marktexperten. Ebenso gehen sie davon aus, dass die Finanzierungszinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben werden. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf, bevor die Preise wieder steigen. Die Frage ist nur: wo? Denn die deutschen Immobilienmärkte sind sehr uneinheitlich.

Immobilien- und Finanzierungsexperten sind sich einig, dass 2024 ein gutes Jahr für den Immobilienkauf ist, wenn die Finanzierung gesichert ist. Allerdings ist entscheidend, wo gekauft werden soll. Hierzu ist es sinnvoll, sich von einem lokalen Qualitätsmakler beraten zu lassen. Er kennt den örtlichen Immobilienmarkt und weiß, welche Immobilien zu marktgerechten Preisen angeboten werden.

Wovon hängt die Entwicklung der Preise ab?

Zwei Faktoren bestimmen die Preise: das ist einerseits nach wie vor die Lage und andererseits der energetische Zustand der Immobilie. Gerade letzteres ist immer wichtiger geworden. Je besser die Energiebilanz einer Immobilie, desto höher ihr Preis.

Immobilien mit einer schlechten Energiebilanz müssen dagegen drastische Preisreduktionen hinnehmen. Für Käufer kann das eine Chance sein, wenn sie staatliche Förderungen für eine energetische Sanierung clever nutzen. Lassen Sie sich dazu von einem unabhängigen Energieexperten beraten.

Stadt oder Land

Was die Lage betrifft, so sinken die Immobilienpreise in den Metropolregionen und ihren Speckgürteln – also da, wo die Nachfrage hoch ist – kaum oder allenfalls leicht. Beim Neubau gibt es wegen hoher Rohstoffpreise, Lieferkettenproblemen und Fachkräftemangel gar keine Preissenkungen. In ländlichen Regionen sind dagegen Preisreduktionen von 10 bis 15 Prozent möglich.

Wie verläuft die Zinsentwicklung 2024?

Finanzierungsexperten rechnen mit etwa gleichbleibenden Zinsen in diesem Jahr. Aktuell (Stand: März 2024) haben sich die Zinsen für ein 10-jähriges Baudarlehen bei etwa 3,5 Prozent eingependelt.

Viele Immobiliensuchende überlegen, ob sie abwarten sollen, bis die Inflation wieder sinkt und zu sinkenden Zinsen führt. Allerdings ist der Druck auf dem Immobilienmarkt nach wie vor hoch. Das Angebot ist mancherorts immer noch geringer als die Nachfrage. Das heißt, die Preise könnten wieder steigen, bevor die Zinsen wieder sinken.

Preisverhandlungen und Finanzierungsgrenzen

Unter den aktuellen Umständen bietet sich Kaufinteressenten ein deutlich größerer Spielraum bei Preisverhandlungen. Immobilienexperten raten dazu, mit den eigenen Finanzierungsgrenzen offen umzugehen. Wer frühzeitig seine Finanzierung vorbereitet hat und über eine Finanzierungsbestätigung von seiner Bank verfügt, kann dies zur Argumentation gegenüber Verkäufern nutzen.

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Hinweise

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Eine bezahlbare Immobilie zu finden, stellt für viele derzeit eine große Hürde dar. Gerade in den Ballungsgebieten ist der Erwerb von Wohneigentum kaum erschwinglich, eine Entspannung ist nicht in Sicht. Auf dem Land jedoch kämpfen ganze Gemeinden mit Leerstand. Ist das Land die bessere Option für die eigenen vier Wände?

Fernab der Ballungsräume kämpfen viele Städte und Regionen mit hohen Leerstandsquoten. Gemäß einer aktuellen Prognose von Empirica waren im Jahr 2023 etwa 1,6 Millionen Wohnungen und Eigenheime unbesetzt. Die Prognose deutet darauf hin, dass die Zahl bis zum Jahresende 2024 auf knapp 1,7 Millionen Einheiten steigen wird.

Mit welchen Problematiken kämpfen die ländlichen Regionen?

Der Leerstand findet sich vor allem in Regionen, die als besonders abgelegen gelten. Das spiegelt sich auch im Leerstandsindex der Empirica wider. Zudem sind gerade auf dem Land viele der Immobilien sanierungsbedürftig oder unterliegen komplizierten Eigentumsverhältnissen. Wer darüber nachdenkt, die Stadt zu verlassen, muss dies mit seiner beruflichen Situation vereinbaren können. Sollte Homeoffice nicht möglich sein, gehört zukünftig natürlich der längere Weg zur Arbeit zum Alltag. Weniger Einkaufs- und Kulturmöglichkeiten sind weitere mögliche Nachteile.

Warum es sich dennoch lohnt, eine Immobilie auf dem Land zu kaufen

Die steigenden Wohnkosten in den Städten haben dazu geführt, dass viele Menschen nach Alternativen suchen, um bezahlbaren Wohnraum zu finden. Dabei wird oft das Potenzial des Landlebens nicht berücksichtigt. Obwohl abgelegenere Gegenden weniger attraktiv erscheinen, bergen sie auch unerkannte Chancen. Gerade, wer endlich in seine eigenen vier Wände ziehen möchte, hat auf dem Land höhere Chancen, sich den Traum von der eigenen Immobilie finanzieren zu können. Ganz gleich, ob Sie den Bau eines Fertighauses planen oder den Kauf einer Bestandsimmobilie in Erwägung ziehen, dank niedrigerer Immobilien- und Grundstückspreise erweist sich das Landleben durchaus als kostengünstig und attraktiv.

Chancen für das Leben auf dem Land

Darüber hinaus bietet ein Umzug in ländliche Regionen eine Vielzahl von Vorteilen. Die Nähe zur Natur, die ruhige Atmosphäre und die enge Gemeinschaft sind nur einige der positiven Aspekte, die das Landleben ausmachen. Für Menschen, die dem hektischen Stadtleben entfliehen wollen und eine bessere Work-Life-Balance suchen, also möglichweise eine ideale Lösung.

Leben auf dem Land: Förderung vom Staat

Auch die Politik hat das Problem erkannt: Bauministerin Klara Geywitz möchte die staatlichen Förderungen wieder mehr stärken. So wurden für klimafreundliche, altersgerechte und genossenschaftliche bereits wieder Zuschüsse und Darlehen freigegeben. Außerdem appelliert die Bauministerin insbesondere auch an junge Familien aufs Land zu ziehen. Denn gerade die Nutzung des Leerstands und die Förderung von Initiativen zur Revitalisierung ländlicher Gebiete können dazu beitragen, das Wohnungsproblem aktiv zu lösen und gleichzeitig die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern. Wenn Sie auf der Suche nach Ihrer Traumimmobilie sind und sich ein Leben außerhalb der Stadt vorstellen können, ist es ratsam, sich an einen örtlichen Makler zu wenden, der sich in der entsprechenden Region auskennt. Er kann Ihnen dabei helfen, eine Immobilie zu finden, die zu Ihnen passt.

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Wer eine Immobilie erwerben möchte, muss dem kreditgebenden Institut – meistens der Bank – und dem Verkäufer verschiedene Unterlagen vorlegen. Damit Sie dabei nichts übersehen und der Immobilienkauf reibungslos klappt, finden Sie in unserer Checkliste, welche Unterlagen Sie vorlegen sollten.

Unterlagen für die Bank

  • beidseitige Kopie Ihres Personalausweises
  • die letzten 3 Gehaltsabrechnungen
  • letzter Einkommensteuerbescheid
  • Bescheinigung über das aktuelle Beschäftigungsverhältnis
  • Belege zu vorhandenem Eigenkapital (z. B. Kontoauszüge)
  • Nachweis bei bereits bestehendem Darlehen
  • Schufa-Selbstauskunft mit Vermögensnachweis
  • Nachweise über personengebundene Versicherungen
  • Mitteilung über Insolvenzverfahren oder Vergleichsverfahren
  • Zusätzliche Unterlagen, wenn Sie selbständig sind:
    • Handelsregisterauszug
    • betriebswirtschaftliche Auswertung
    • Bilanz mit Gewinn- und Verlustermittlung
    • letzte Steuererklärung inklusive Jahressteuerbescheid
    • Gesellschaftervertrag
  • Erst wenn die folgenden Dokumente vorliegen, kann die Bank die Finanzierung gewähren:
    • Kaufvertrag
    • Grundbuchauszug
    • Lageplan
    • Fotos der Immobilie (Exposé)
    • Wohnflächenberechnung
    • Baukostenberechnung
    • Baubeschreibung
    • Baugenehmigungen
    • Nebenkostenberechnungen
    • Erschließungskosten
    • Eigenleistungen
    • Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen)

Unterlagen für den Verkäufer

  • Finanzierungsbestätigung von der Bank
  • Schufa-Selbstauskunft

Unterlagen für den Notar

  • Grundbuchauszug
  • Grundschulden, Hypotheken, Darlehen
  • Übergabetermin
  • Informationen zum Immobilienmakler
  • Liste des übernommenen Inventars
  • Unterlagen zur Finanzierung
  • Ausweis
  • Steuer-Identifikationsnummer

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Die Anforderungen an die Verwaltung von Immobilien sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das Wohneigentumsgesetz schreibt die Bestellung einer ordnungsgemäßen Verwaltung vor, die viele Vermieter aus Zeitgründen an Dritte delegieren. Doch worauf sollte man bei der Auswahl eines Verwalters vor allem achten?

In den kommenden Jahren werden viele Hausverwalter in den Ruhestand gehen und Eigentümer werden daher gezwungen sein, eine neue Hausverwaltung für ihre Mietwohnungen oder die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) zu finden. Dies trifft besonders kleine oder selbständige Hausverwaltungen, bei denen oft ein Mangel an geeigneten Nachfolgern besteht. Bevor Sie sich auf die Suche nach der idealen Verwaltung begeben, sollten Sie zunächst Ihre Anforderungen klar definieren.

Handelt es sich um eine Wohnungseigentümergemeinschaft oder ein Mietobjekt?

Bei einer WEG sind die grundlegenden Verwaltungsaufgaben durch das Wohneigentumsgesetz klar festgelegt, wodurch das Aufgabenfeld in der Regel gut definiert ist. Geht es jedoch darum, ein Mietobjekt zu verwalten, sollten Sie möglichst alle Leistungsbereiche individuell abstimmen.

Unterschiede in der Qualifikation der Verwalter

Die Tätigkeitsbereiche von Verwaltern sind breit gefächert. So gehören die technische Betreuung und wirtschaftliche Optimierung dazu. Aber auch die rechtliche Vertretung der Eigentümergemeinschaft oder der Vermieter gegenüber Dritten.

Zusätzlich bieten viele Verwaltungen Zusatzleistungen wie Hausmeisterservice, Reinigungsdienste oder Vermietungsservices an. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor Beginn der Suche nach einer Verwaltung genau festzulegen, welche Leistungen die Verwaltung übernehmen soll. Dies ermöglicht es, Probleme oder potenzielle Streitigkeiten mit der Hausverwaltung bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Im Zuge der WEG-Reform von 2020 haben Eigentümer einer WEG seit Dezember 2023 außerdem das Recht auf einen „zertifizierten Verwalter“ gemäß § 26a WEG. Die Zertifizierungen werden von der IHK durchgeführt, sofern der Verwalter nicht ohnehin bereits aufgrund seiner Ausbildung/Qualifikation bereits als zertifiziert gilt.

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Es gibt eine Fülle von Hausverwaltungen – einige gut, andere besser; manche mit vielen Einheiten, andere mit wenigen. Die Struktur und die Organisation von Hausverwaltungen können sich erheblich unterscheiden. Daher ist ein Überblick über das lokale Angebot an Verwaltungen so essenziell.

Bei der Recherche nach der passenden Verwaltung sollte man sich nicht ausschließlich auf eine einfache Google-Suche verlassen. Viel wichtiger sind persönliche Empfehlungen aus dem eigenen Umfeld und dem Bekanntenkreis. Wenn Freunde und Bekannte mit der Betreuung ihrer Wohnungen zufrieden sind, ist dies in der Regel zuverlässiger als anonyme Bewertungen im Internet. Was nicht ausschließt, auch einen Blick auf Online-Referenzen wie ProvenExpert oder Trustpilot zu werfen. Zudem ist eine Mitgliedschaft in einem Berufsverband wie beispielsweise dem IVD ein guter Indikator für kompetente Verwalter.

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